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Alpirsbach Verschlossene Kirche ist eine Schande

Schwarzwälder-Bote, vom 24.08.2011 19:01 Uhr

Betrifft: Was ist aus Alpirsbach geworden? Meine Frau und ich leben jetzt seit 17 Jahren im schönen Schwarzwald. Davon sechs Jahre in Alpirsbach. Diese schöne Stadt war mal, vor gar nicht langer Zeit, ein "Vorzeigestädtchen". Was ist nur daraus geworden? Jedem unserer Gäste habe ich Alpirsbach "schmackhaft" gemacht. So auch wieder am Montag. Noch nie habe ich mich dermaßen blamiert! Was ist bloß passiert in Alpirsbach? Schmuddelig, trostlos und "gierig"! Ich wollte meinem Besuch unter anderem die Klosterkirche zeigen. Zu, verschlossen, nur gegen Eintrittsgebühr zu betreten! Eine Kirche, die geschlossen ist! Ein Ort der Zuflucht, verschlossen. Zum lieben Gott nur mit Geld, zur inneren Einkehr bezahlen? Eine Schande! Wir haben uns dann an der Außenmauer der Kirche, auf dem verwilderten Rasen des schmutzigen Klostergartens, für einige Minuten der inneren Einkehr hingegeben. Eine Kerze haben wir zu Hause angezündet und dafür gebetet, dass die Gier nicht noch weiter um sich greift und die Verantwortlichen zur Besinnung kommen. Bürgermeister Ullrich sollte dafür sorgen, dass für die Verantwortlichen die Kirche geöffnet wird und sie die Ruhe finden, über ihr Tun nachzudenken. Es ist keine Gastfreundlichkeit, den Besuchern aus aller Herren Länder Geld für eine schmutzige Stadt und geschlossene Gotteshäuser abzuknöpfen! In der ganzen Welt sind Gotteshäuser offen, ein Ort der Zuflucht. Nur in Alpirsbach nicht! Uwe Schöffel Oberwolfach

Kommentare (3)
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SEP
01
10:29 Uhr, geschrieben von Der Auswanderer
Zustand Alpirsbach
Die Gier in Alpirsbach betrifft aber nicht nur die Kirche, sondern wie mir scheint, so langsam aber sicher die Ganze Bevölkerung von Alpirsbach. Allein die Tatsache das die Jugendherberge geschlossen wurde und jetzt sogar abgerissen werden soll um Bauplätze zu schaffen. Oder das in manchen Teilorten bauvorhaben schon in der Planungsphase zurückgewiesen werden, aber Firmeninhaber dann bauen dürfen wie sie wollen. Was ist aus Alpirsbach geworden? Was soll aus Alpirsbach noch werden??
AUG
25
10:18 Uhr, geschrieben von Besserwisser
Falscher Adressat
Erstens gehört die Kirche / das Kloster dem Land. Das Land ist keine Wohlfahrtsorganisation und erhält das Gebäude für Gläubige, Nichtgläubige und Andersgläubige. Zweitens ist der Bürgermeister der falsche Adressat. Er ist nur ausführendes Organ was das Eintreiben der Eintrittsgelder anbelangt. Korrekterer Adressat wäre der Pfarrer. Allerdings gehört ihm, wie gesagt, das Gebäude nicht! Schließlich leben wir nicht mehr in einem Kirchenstaat! Und Drittens gehört der verschmutzte Garten zum Pfarrhaus. Der Kurgarten ist blitzesauber! Das nur am Rande.
AUG
24
20:56 Uhr, geschrieben von Der Checker
Verschlossene Kirche
Lieber Herr Schöffel. Ob dies unbedingt im Verantwortungsbereich des hiesigen Bürgermeisters liegt weiss ich nicht. Vielleicht liegt es auch daran, dass die Kirchensteuereinnahmen zu gering sind um die Kirchen ständig für Kirchenbesucher geöffnet zu halten. Die Kirchenoberen wollen schließlich auch anständig leben. Ich jedenfalls zahle seit meinem Kirchenaustritt keine Kirchensteuer mehr und nehme lieber in Kauf das eine oder andere Mal für meinen Kirchenbesuch zu zahlen oder bete in meinem stillen Kämmerlein.
Mit vielseitigem Repertoire
Grevenbroicher Jugendkantorei gibt ein Konzert in der Alpirsbacher Klosterkirche
Partnerschaft 
im Kulturbereich 
wird fortgesetzt
Alpirsbach. Auf Einladung von Bürgermeister Reiner Ullrich hat Ralf Eggert, der
Telefon 07441 8021-61
Telefax 07441 8021-70
 
E-Mail
redaktionfreudenstadt@
schwarzwaelder-bote.de
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