Alpirsbach Dem Nationalpark gegenüber kritisch eingestellt

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Nach dem Gespräch mit dem Alpirsbacher Bürgermeister vor dem Rathaus (von links): Jochen Haßmann, Hans-Ulrich Rülke, Reiner Ullrich, Timm Kern, Friedrich Bullinger, Ulrich Gall, Andreas Glück und Leopold Grimm. Foto: Stadtverwaltung Foto: Schwarzwälder-Bote

Alpirsbach. "Wir interessieren uns für den ländlichen Raum, wir wollen zu seiner Weiterentwicklung beitragen." Dies sagten der Vorsitzende Hans- Ulrich Rülke und der Wahlkreisabgeordnete Timm Kern bei einem Informationsgespräch der FDP-Landtagsfraktion mit Bürgermeister Reiner Ullrich im Brauereigasthof Löwen-Post. Ullrich berichtete, dass die Bewältigung des demografischen Wandels auch für seine Stadt zu großen finanziellen Belastungen geführt habe.

Anschließend fand die Fraktionssitzung der Liberalen in den historischen Räumen des Gasthofs Löwen-Post statt. Thema war hier auch das Projekt Nationalpark, das am Vormittag vor Ort in der Rasthütte am Seibelseckle von dem Forstwissenschaftler Wolfgang Tzschupke vorgestellt worden war. Nach den Worten von Hans-Ulrich Rülke steht die FDP-Landtagsfraktion einem künftigen Nationalpark kritisch gegenüber.

Der Fraktionsvorsitzende forderte die grün-rote Landesregierung auf, die Bürger in der Region zu fragen und den Nationalpark tatsächlich nur umzusetzen, wenn die Menschen vor Ort ihn wollten. Ullrich sieht dagegen unter Umständen mehr Chancen als Nachteile für die Stadt Alpirsbach in seiner touristischen Positionierung. Nach einer Führung durch die Alpirsbacher Klosterbräu diskutierte Geschäftsführer Carl Glauner mit den FDP-Landtagsabgeordneten über die Herausforderungen, denen sich mittelständische Unternehmen zu stellen hätten. Die immer mehr überbordende Bürokratie erschwere es, so Glauner, innovative Produktentwicklungen voranzutreiben. 

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