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Zollernalbkreis Razzien: Feuerwerkskörper in Balingen sichergestellt?

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An der Operation waren circa 500 Zollbeamte, zwei Staatsanwältinnen sowie zahlreiche Fremdkräfte beteiligt. Foto: Generalzolldirektion

Balingen - Die Staatsanwaltschaft Köln vermeldet, dass in Deutschland bei Razzien 27.264 illegale Feuerwerkskörper sichergestellt wurden. Hierzu seien bundesweit 53 Wohnungen und Lagerstätten durchsucht worden. In der Ortsmarke dieser Pressemitteilung taucht neben Stuttgart, Ludwigsburg, Freiburg und Karlsruhe auch Balingen auf. Ob das bedeutet, dass auch in Balingen Sprengstoff gefunden wurde?

René Seppi von der Staatsanwaltschaft Köln will dies auf Anfrage von schwarzwaelder-bote.de weder bestätigen noch dementieren. "Aus ermittlungstaktischen Gründen", wie er sagt.

In der Pressemitteilung heißt es indes, an der Operation seien circa 500 Zollbeamte, zwei Staatsanwältinnen sowie zahlreiche Fremdkräfte beteiligt gewesen. Die sichergestellten Feuerwerkskörper hätten alle zusammen eine Nettoexplosivmasse von 315 Kilo ausgemacht. Bei den Durchsuchungen seien zudem zahlreiche Labore entdeckt worden, die ein erhebliches Gefahrenpotenzial und Verletzungsrisiko geborgen hätten. Ferner seien 74 Paketsendungen angehalten und 57 Personen europaweit festgenommen worden. Mehrere in der EU gehostete Webseiten wurden abgeschaltet.

Bei Online-Shop in Polen gekauft

Die Beschuldigten aus ganz Deutschland sollen die illegale Pyrotechnik über einen polnischen Onlineshop gekauft haben. Laut Staatsanwaltschaft handelte es sich bei den Feuerwerkskörpern zum Teil um besonders gefährliche Stoffe der höchsten Kategorien F3 und F4. Da die Substanzen besonders gefährlich seien, bedürfe der Umgang mit ihnen besonderer Sachkunde. Ansonsten bestehe ein erhebliches Verletzungsrisiko.

Die Durchsuchungen habe die Zentral- und Ansprechstelle Cybercrime Nordrhein-Westfalen geleitet. Ziel sei gewesen, die Täterstrukturen zu zerschlagen sowie den weiteren Internethandel mit illegalen Feuerwerkskörpern über entsprechende Webseiten zu bekämpfen.

Ferner entspringt das Ermittlungsverfahren laut Pressemitteilung einer multinationalen europäischen Kooperation mit den polnischen und niederländischen Behörden, deren Zusammenarbeit von Eurojust und Europol unterstützt wird. Die niederländischen Behörden hätten unter anderem Bestelldaten des Onlineshops ermittelt, die polnischen hätte den inzwischen festgenommenen Vertreiber ins Visier genommen. Auch in den Niederlanden und in Polen wurden etliche Untersuchungen durchgeführt und Beweismittel sichergestellt.

In Deutschland müssen alle Feuerwerkskörper offiziell zugelassen und mit einer entsprechenden Kennzeichnung (sogenannte CE-Kennzeichen) versehen sein.

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