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Zollernalbkreis Hunde und Katzen sind gefährdet

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Katzenfutter hat einen räudekranken Fuchs im Winter in einen Hausgarten gelockt. Foto: Christof Janko

Zollernalbkreis - Füchse im Vorgarten seien alles andere als niedlich, heißt es in einer Pressemitteilung des Landesjagdverbands. Aktueller Anlass sind vermehrte Meldungen über das Auftreten der Fuchsräude, eine durch Milben verursachte Krankheit, die bei den befallenen Tieren starken Juckreiz auslöst.

Den kranken Tieren fällt das Fell aus, sie kratzen sich ihre Haut blutig und magern stark ab. Bei Wildtieren verläuft ein Befall mit Räude in der Regel tödlich, da durch die aufgekratzte Haut Folgeinfektionen eindringen können.

Das Problem: Die Milbenerkrankung ist für Hunde und Katzen und sogar für den Menschen höchst ansteckend. Daher sollten erkrankte oder tote Wildtiere keinesfalls angefasst, sondern unverzüglich dem Jagdpächter oder der nächsten Polizeidienststelle gemeldet werden – vor allem dann, wenn ihnen das Fell ausgegangen ist, heißt es in der Mitteilung.

Nach Angaben des Jagdverbands leben in vielen Städten und Gemeinden dauerhaft Füchse, die die Vorzüge der Nähe zum Menschen erkannt haben und sich direkt oder indirekt von ihm ernähren lassen.

Schlecht verschlossene Abfälle, offene Komposthaufen oder ausgelegtes Katzenfutter locke die Tiere an. Mehr noch: Manche Menschen würden die Füchse direkt anfüttern, "weil sie so niedlich sind".

Für infizierte Haustiere und Menschen gebe es jedoch erfolgreiche, auch vorbeugende Therapiemethoden. Daher bestehe kein Grund zur Panik. Beim geringsten Verdacht sollte aber auf jeden Fall ein Arzt oder Tierarzt aufgesucht werden.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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