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Zollernalb Anne Schäfer hat auch noch einen Plan B

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Die an Nummer zwei gesetzte Anne Schäfer hat bei den 16. Ladies Open in Hechingen die erste Hürde gemeistert. Foto: Eibner Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Thomas Hauschel

Premiere gelungen: in drei Sätzen hat sich die an Nummer zwei gesetzte Anne Schäfer in ihrem ersten Match bei den Hechinger Ladies Open gegen die junge Katerina Siniakova durchgesetzt.

"Das war schon ein toughes Match", sagt die 26-Jährige, die Apolda in Thüringen geboren wurde und nun in Pescara in Italien ihren Lebensmittelpunkt hat. "Im ersten Satz habe ich viele Fehler gemacht, da ich die Punkte zu schnell wollte und zu hektisch gespielt habe", blickt Schäfer zurück. Prompt holte sich die 17-jährige Tschechin, die in diesem Jahr schon die Juniorenwettbewerbe im Doppel bei den Frech Open und in Wimbledon gewonnen hat, den ersten Satz mit 6:1. "Im zweiten Satz bin ich dann eine Stufe zurückgegangen, habe geduldiger gespielt und auf meine Chancen gewartet", sagt Schäfer, diese mit 6:3 für sich entschied. Im dritten Durchgang hatte die Nummer zwei des Turniers dann endgültig ihren Rhythmus gefunden und entschied diesen mit 6:0 für sich.

In der nächsten Runde trifft Schäfer auf die Französin Irina Ramialison. "Gegen sie habe ich schon einmal verloren, aber in der Halle. Sand ist mein Lieblingsbelag", zeigt sich die 26-Jährige optimistisch. Wichtig ist für die Nummer 187 der Weltrangliste vor allem, ihr Spiel weiter zu verbessern. "Ich spiele so lange wie ich Spaß habe und Fortschritte mach. Wenn mir das gelingt, dann kommen auch die Ergebnisse", weiß Schäfer, "wenn ich es unter die Top 100 der Welt schaffen würde, das wäre eine tolle Sache."

Doch die Blondine, die mit sieben Jahren in Apolda über die Schule zum Tennis kam und sich nach dem Abitur und einem Freiwilligen Sozialen Jahr beim Thüringischen Tennisverband zu einer Profikarriere entschloss, verlässt sich nicht allein auf das Tennis. "Ich habe auch einen Plan B", sagt Schäfer, die an der Fern-Universität in Hagen Wirtschaftswissenschaften studiert. "Das gibt mir die Möglichkeit Tennis zu spielen und zu studieren. Ich kann meine Bücher zu den Turnieren mitnehmen."

In Hechingen indes kann sich Schäfer ganz auf das Tennis konzentrieren. "Ich werde natürlich versuchen, hier in Hechingen möglichst jedes Spiel zu gewinnen und weit zu kommen", hat sich die 26-Jährige vorgenommen, die zum ersten Mal in der Zollerstadt weilt und sich in Hechingen richtig wohl fühlt: "Das ist ein tolles Turnier, das sehr gut organisiert ist. Es macht wirklich Spaß hier in Hechingen zu spielen."

 
 
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