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Zimmern Nur auf einen Mindestabstand beharrt der Rat

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Der Zimmerner Gemeinderat hat sich in der jüngsten Sitzung erneut mit einer Bauvoranfrage zu einem Gartengrundstück in der Tannstraße befasst. Foto: kw Foto: Schwarzwälder Bote

Z immern o. R. (kw). Eine Bauvoranfrage zu einem Vorhaben in der Tannstraße hat den Zimmerner Gemeinderat ein weiteres Mal beschäftigt. Das Besondere an diesem Vorgang: Die Grundstückseigentümerin will im Moment wohl gar nicht bauen. Sie möchte vom Gremium aber klare Aussagen, ob und wie gebaut werden könnte. So deutete es Bürgermeisterin Carmen Merz jedenfalls an. Für das Grundstück war bisher ein Bauverbot festgesetzt.

Der einschlägige Bebauungsplan "Schönsteinle" ist schon sehr alt. Er datiert aus dem Jahr 1966. Die Baulinie bezog sich laut Information der Verwaltung gar auf einen Beschluss aus dem Jahr 1936. Im Herbst des vergangenen Jahres gab der Gemeinderat bereits grünes Licht für ein Gebäude mit den Maßen zehn auf 15 Meter. Nach dem damaligen Plan betrug der Abstand zur Grundstücksgrenze 3,5 Meter.

Bereits im Jahr 2007 hatte der Gemeinderat eine Anfrage an die Gemeinde zum Bau eines Doppelhauses unterstützt und eine Änderung des Bebauungsplans auf Kosten der Grundstückseigentümer in Aussicht gestellt. Der Abstand war in der ersten Anfrage noch mit 4 bis 4,5 Metern ausgewiesen. In der aktuellen Planung rückte das Gebäude nochmals weiter nach vorne Richtung Straße. Dies erstaunte nicht nur den Großteil der Ratsmitglieder. Auch Kämmerer Martin Weiss zeigte sich überrascht. Der Abstand des Gebäudes zur Straße wurde von jeher als Knackpunkt gesehen.

Nach längerer Diskussion und mehreren Beschlussformulierungen von Bürgermeisterin Carmen Merz fand das Gremium noch zu einem einstimmigen Votum und erteilte die erforderlichen Befreiungen. Vorgabe: Der Abstand muss mindestens 1,5 Meter zum im Bebauungsplan ausgewiesenen Grünstreifen betragen. Geplant ist im dortigen Bereich ein Gehweg. Für diesen hat sich der Gemeinderat schon vor längerer Zeit ausgesprochen. Die dafür notwendigen Flächen konnte die Gemeinde erwerben.

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