Zu den Klängen des Narrenmarsches zogen am Dreikönigstag traditionell die Zimmerner Abstauber vom Heimat­stüble in den Ambos, wo sie vom närrischen Publikum erwartet wurden. Narrenmeister Daniel Rühle freute sich, dass man nun "in die schönste Jahreszeit" starten könne. Auf die Abstauber warte harte Arbeit. "A schweres Amt, des wisst ihr schon, harte Arbeit, nur der Rausch unser Lohn", betonte er. Doch er hatte noch ganz andere Aufgaben für seine Mannen. "In isrer Regierung – welch ein Gerangel, herrscht absoluter Fachkräftemangel", sagte er. Jeder der ein Ministeramt kriege, sei absoluter Laie auf seinem Gebiet. "Etzt isch au klar, dass du des woisch. Warum Uschi – von der Laien hoißt", reimte er. Seine Männer hätten die besseren Fertigkeiten, erklärte der Narrenmeister und stellte die neuen Bundesminister vor. Doch sei vorher noch anderes zu erledigen. "Mir fokussieret uns heut uf isre Tradition", so Rühle und entsandte die 17 Abstauber. 70 Häuser galt es zu besuchen und die Kleidle und Larven vom Staube zu befreien. Foto: Siegmeier