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Zimmern Den Hydranten gedankenlos zugeteert

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Blicken optimistisch ins Jahr 2020 (von links): Ortsvorsteher Andreas Bihl, die Geehrten Sven Paduch, Christian Stern, Berthold Keller und Dustin Hils sowie Bürgermeisterin Carmen Merz und der wiedergewählte Abteilungskommandant Manuel Wodzisz. Foto: Kimmich Foto: Schwarzwälder Bote

Am Montagabend eröffnete Manuel Wodzisz, Kommandant der Einsatzabteilung Stetten der Feuerwehr Zimmern, die Hauptversammlung.

Zimmern-Stetten (kif). Im Rückblick aufs vergangene Jahr habe es zwei Einsätze gegeben, wobei es sich in einem Fall um einen vermeintlichen Wohnungsbrand handelte, bei dem Essen auf dem Herd vergessen wurde. Der andere Einsatz sei auf dem Grüngutplatz in Flözlingen gewesen, bei dem sich illegal abgeladenes Material entzündet hatte. Mit sechs Mann habe man laut Wodziszs Bericht den Brand im Griff gehabt.

50 Termine habe die Wehr 2019 wahrgenommen, darunter 21 Übungsdienste und vier Ausschusssitzungen. Einer der Höhepunkte sei die Herbstübung gewesen, bei der ein Brand einer Maschine in einer Fertigungshalle simuliert wurde. Eine weitere Herausforderung sei dabei das Auffinden einer vermissten Person gewesen. Bei der jährlichen Hydranten Kontrolle seien die Rettungskräfte auf eine besondere Situation gestoßen: Ein Hydrant sei durch eine Auffahrtsrampe derart zugeteert worden, dass dieser aktuell nicht einsatzbereit sei. Maßnahmen seien bereits eingeleitet. Wodzisz nannte in den Statistiken das Durchschnittsalter der 23 Mann starken Gruppe von unter 37 Jahren.

Beim Blick des Abteilungskommandanten in die Zukunft wurde deutlich, dass der Schwerpunkt auf Ausbildungen liegen wird: Ob Maschinistenausbildung, Truppführer- oder Zugführerlehrgang, 2020 scheint wieder ein lehrreiches Jahr für die Stettener Wehrmänner zu werden. Zudem sollen die sanitären Anlagen, deren Alter Ortsvorsteher Andreas Bihl auf 40 Jahre schätzte, saniert werden.

Kassierer Sven Paduch verbuchte ein klares Plus in der Kasse, dies sei vor allem auch dem traditionellen Brezel-Paschen zu verdanken. Kassenprüfer Bernd Hermann und Christian Stern sahen die Kasse in einem "Top Zustand, da gibt es nicht zu bemängeln", woraufhin die Jahresrechnung einstimmig angenommen wurde. Zur Wahl stand in diesem Jahr lediglich das Amt des Abteilungskommandanten. Unter der Leitung des Gesamtkommandanten Volker Schwab wurde die Wahl geheim und mit immens großer Wahlurne durchgeführt.

Das Ergebnis konnte sich sehen lassen – satte 100 Prozent schienen mit Wodzisz an der Spitze zufrieden zu sein und wählten ihn für weitere fünf Jahre zum Abteilungskommandanten. Geehrt wurden für die meisten Übungsdienstteilnahmen: Sven Paduch, Markus Kopf und Berthold Keller auf Platz eins, Christian Stern auf Platz zwei und Dustin Hils auf Platz drei. Ortsvorsteher Bihl fand ausschließlich dankende Worte und lobte die Kameradschaftspflege und die Größe des Trupps.

Auch die Wiederwahl Wodziszs zeige: "Die Mannschaft steht hinter dir." So könne man 2020 getrost weitermachen.

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