Einstimmig ebnete der Ortschaftsrat Weilersbach den Weg zur Erschließung des Neubaugebiets Schlegelberg, indem er seine erneute Aufstellung inklusive Umweltbericht und Ausgleichsmaßnahmen befürwortete.
Zudem sprach sich der Ortschaftsrat dafür aus, der Öffentlichkeit erneut die Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben und die Verwaltung zu beauftragen, den Beschluss zur Offenlage ortsüblich bekannt zu machen.
Stadtplaner Matthias Schöne präsentierte im Vorfeld drei Flächen, die sich für Ausgleichsmaßnahmen eignen. Sie befinden sich unter anderem im Bereich Schwarzwald-Baar Center und am Ortseingang Villingen vom Nordring herkommend.
Vorgabe ist es, sie in extensiver Landwirtschaft zu betreiben und damit verbunden neue Habitate für Tierarten wie die Feldlerche zu gewinnen. „In der Summe kann die Baumaßnahme ausgeglichen werden“, verwies Schöne auf einen Ausgleich, den die Verwaltung bereits im Vorfeld umsetzte.
Baustart Anfang 2026?
In der Einteilung selbst blieb der Entwurf für das Neubaugebiet unverändert. Ziel sei es, Ende des Jahres mit der Erschließung zu beginnen, erst danach könnten die definitiven Bauplatzpreise festgelegt werden, hieß es in der Sitzung. Die Bauzeit dauere in etwa neun Monate, so dass der Start für die Hausbebauung frühestens auf den Spätherbst beziehungsweise Anfang 2026 möglich ist.
Zeit drängt beim Feuerwehrhaus
Ortsvorsteherin Silke Lorke richtete den Blick optimistisch nach vorne und zeigte sich zuversichtlich, dass der Spatenstich für das neue Feuerwehrgerätehaus noch vor Ende Mai erfolgt. Nah diesem Zeitpunkt verfällt der Zuschuss. Doch die Kosten sind im Haushalt eingestellt, die Förderung zugesichert. Dass die Verwaltung auf 125 000 Euro aus Termingründen verzichtet, kann sie sich deshalb kaum vorstellen.
Auch in Sachen der geplanten Dorfverschönerung tut sich 2025 etwas. Sobald der Förderbescheid eintrifft, wird die Bushaltestelle beim Feuerwehrgerätehaus barrierefrei gestaltet, die entsprechenden Gelder sind im Haushalt eingestellt.
Aufgrund steigender Anforderungen an das Erziehungspersonal übernimmt die Pflege und Bepflanzung des Grünstreifens vor dem Kindergarten in Zukunft eine externe Firma.
Sanierungen in Schule
In der Schule ist der Toilettenbereich der Jungen modernisiert, die Sanierung der Mädchentoiletten erfolgt im September. Zudem wird im Untergeschoss ein neuer Raum für die Kernzeitbetreuung sowie eine neue Alarmierungsanlage und beidseitig Handläufe entlang der Treppe benötigt.
Rückbau des Windrads
Zudem forderte Ortschaftsrat Kurt Hattler den Rückbau des 23 Jahre alten Windrads wie vertraglich abgemacht zügig anzugehen. „Wir sind bereits drei Jahre über der Zeit und sollten darauf achten, dass mit dem Rückbau auch die Wiederherstellung der Zuwege verbunden ist“, ergänzte er.