Comedian und Illusionist Thomas Fröschle alias Topas zaubert Sprachlosigkeit und Lachtränen in Gesichter.
Mit dem Zauberer, Illusionskünstler und Comedian Topas hatte der Theaterring nun Weltklasse-Unterhaltung für sein Publikum gewinnen können. Nicht verwunderlich war das Subiaco-Kino ausverkauft und die Ränge voll besetzt. Er ist bereits seit rund 30 Jahren im magischen Showgeschäft tätig. Topas stammt aus Stuttgart und ist bürgerlich besser als Thomas Fröschle bekannt. In der Kindheit sicherlich ein Fluch, lässt sich der Name inzwischen als gesegnete Steilvorlage ins eigene Programm einbauen.
Zum Einstieg ins Programm und um die Zuschauer etwas aufzulockern gab es eine kleine Handakrobatik-Nummer zum mitmachen, bei der so mancher, wenn auch nur in den Fingern, eher steifer wurde. Topas dagegen variierte seine Handkoordination spielend. Die ersten Lachtränen stiegen spätestens mir dem Begleitgeräusch „ningningning“ in die Augen.
Vokales Talent
Für seine komödiantischen Einlagen bewies er auch vokales Talent, indem er sich ohne mit der Wimper zu zucken unter anderem in die perfekte Kopie eines billigen Drive-in Lautsprechers verwandelte.
Vor allem aber glänzte Topas mit seiner Schokoladenseite – den Illusionen. Für diese wurde er nicht umsonst bereits zwei Mal zum Weltmeister gekürt. Besonders erfreute ihn, dass er aufgrund der Raumgröße den Saal hören und Reaktionen aufnehmen konnte. Die Schramberger kommentierten zu seiner Verzückung mit einer Menge Erstaunen.
Plötzlich verblüfft
„Häh?“ sei ihm noch immer das liebste Geräusch in einer Show. Bei einer Lektion in Täuschungspsychologie wurde im Handumdrehen aus einem „das kann ich auch“ ein solches „Häh?“, als Topas einen angeknabberten Keks wieder „ganz pustete“ und kokett ein „Mal probieren?“ zurückschickte.
Natürlich darf bei einem Magier die weibliche Assistenz nicht fehlen. Deshalb nahm er sich für „das hawaiianische Wunder“ Anna-Lena aus dem Publikum zur Assistentin. Mit ihrer Hilfe wurden aus vier prominenten Orangen und einem leeren Glas eine geschälte und drei verschenkte Orangen sowie ein Glas Saft. Verblüffend, war die herbeigezauberte Flasche doch ungeöffnet.
Später durfte Psychologiestudentin Mona bei Topas’ Lieblings-Trick nach Lehrbuch unterstützen. Dafür erhielt sie ein Portemonnaie und sollte ein gewünschtes Gebäck samt Preis benennen. Auf wundersame Weise enthüllte die Tricktüte sogleich ein Croissant. Im Portemonnaie fanden sich Münzen im genannten Wert.
Säge- und Kartentrick
Bei seiner einzigartigen Verschmelzung von Laubsägearbeiten mit Kartentricks ließ er im Publikum erst eine verdeckte Karte auswählen und zauberte dann mit einer Kettensäge eine lackierte Skulptur, ein Plüschtier und schließlich das Abbild der gewählten Karte aus demselben Baumstamm.
Nach gut zwei Stunden Programm dankte Topas den Technikern für ihre Unterstützung und den Besuchern für ihr Erscheinen. Nach der Pandemie ist es ihm ein besonderes Anliegen, dass Live-Veranstaltungen nachgefragt bleiben.
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