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WM-Auslosung Fifa weist Rassismus-Vorwurf zurück

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Das brasilianische Model Fernanda Lima wird die WM-Auslosung am Freitag moderieren. Foto: dpa

Das Model Fernanda Lima und der Schauspieler Rodrigo Hilbert moderieren die Auslosung der Fußball-WM. Jetzt wird der Fifa Rassismus vorgeworfen. Der Grund: Eigentlich sei ein dunkelhäutiges Moderatoren-Team im Gespräch gewesen.

São Paulo - Der Fußball-Weltverband Fifa sieht sich wegen der Auswahl der Show-Moderatoren für die bevorstehende Gruppenauslosung mit Rassismus-Vorwürfen konfrontiert. Hintergrund ist die Entscheidung der Organisatoren für das Duo Fernanda Lima und Rodrigo Hilbert, die die Auslosung am Freitag in Costa do Sauípe präsentieren. Beide sind hellhäutig.

Nach Medienberichten von Dienstag (Ortszeit) leitete sogar ein Staatsanwalt in São Paulo Untersuchungen ein. Anstelle von Lima und Hilbert waren auch der dunkelhäutige Schauspieler Lázaro Ramos und seine Kollegin Camila Pitanga im Gespräch.

Die Veranstalter wiesen die Vorwürfe als „Unsinn“ zurück. „Schauen Sie sich mal das Ensemble der Auslosungsshow an und sagen Sie mir, ob irgendjemand des Rassismus beschuldigt werden kann“, sagte der für die künstlerische Gestaltung zuständige Direktor der Veranstalterfirma GEO, Luiz Gleiser, dem Nachrichtenportal UOL. An der Show nehmen unter anderem dunkelhäutigen Künstler wie Alexandre Pires, Alcione, Emicida, Vanessa da Mata und Margareth Menezes teil. Gleiser betonte zudem, dass die Auswahl nicht von der Fifa, sondern letztlich vom lokalen WM-Komitee COL getroffen worden sei.

 
 

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