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Wintersport Sprung geht am Ende nicht weit genug

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Was für ein Blick: Manuel Faißt hebt ab und kommt über Innsbruck ins Fliegen. Mit der Weite haderte er am Ende etwas, der Baiersbronner landete nach 115,5 Metern. Foto: Schmidt

Am Freitag stand bei der Nordischen Ski-WM im österreichischen Seefeld die erste Entscheidung in der Nordischen Kombination auf dem Programm. Dabei zeigte sich das Wetter nicht ganz so weltmeisterlich wie die Tage zuvor. Und auch für Manuel Faißt sah es eher durchwachsen aus, am Ende des Tages kam er auf Platz 14.

Eigentlich schien sich für das deutsche Quintett die Bergisel Großschanze in Innsbruck als gutes Pflaster zu erweisen, das bestätigten die DSVler zumindest in den Trainingssprüngen. Nur Manuel Faißt vom SV Baiersbronn, für den es diese Saison auf der Schanze bisher ja immer geklappt hat, hatte noch Luft nach oben. Als aktuell Gesamtweltcup-Zehnter hatte der Kombinierer erst mal 49 Springer vor sich und konnte mit ansehen, wie mitunter das Wetter verrückt spielte: Der Wind frischte auf, drehte permanent, was die Tage zuvor nie ein Problem war. Es wurde ein harter Job für die Jury, ständig sprang die Ampel auf rot.

Unten fehlts an Aufwind

Hinzu kam mit der Zeit hereinströmender Regen. Dick eingepackt in eine Regenjacke machte sich Faißt mit seinen Skiern auf den Schultern auf den Weg in Richtung Schanze, damit auch ja kein Tropfen den Anzug noch schwerer machen würde. "Wir hatten immer Sonne, jetzt regnet es. Aber diese Veränderung könnte auch für uns die Veränderung bringen, dass wir zu einer Topleistung aufschwingen", sagte Bundestrainer Herman Weinbuch, dessen Team seit jeher seine Stärken in der Loipe hat.

Spätestens ab dem 40. Springer wurden dann die Bedingungen immer besser und damit einhergehend die Sprünge immer weiter – ein Grund für die Jury, drei Luken weiter runter zu gehen. Zeitgleich nahm der Aufwind aus dem Hang heraus ab, was den Athleten das Springen nicht gerade leichter machte.

Unmittelbar vor Faißt ging sein Teamkollege Eric Frenzel den Bakken herunter – und erwischte mit einer Weite von 130,5 Metern einen fantastischen Sprung, der klar die Führung bedeutete und die bis zum Schluss auch halten sollte. Daraufhin ging die Jury noch eine Luke tiefer, Faißt war an der Reihe und musste damit zurecht kommen. Das tat er nur bedingt. Sein Satz ging ›nur‹ 115,5 Meter weit, unten fehlte es ihm leicht an Aufwind. Mit einem zwischenzeitlichen neunten Platz konnte er eigentlich nicht wirklich zufrieden sein. Am Ende ging er als 17. mit einem Rückstand von 1:32 Minuten in die Loipe. Damit startete er allerdings nur zehn Sekunden hinter dem starken Vinzenz Geiger – dennoch, zu viel für ihn, um ganz vorne angreifen zu können.

In Loipe Zeit gutgemacht

Die zehn Kilometer lange Strecke, die intern als nicht ganz so anspruchsvoll gilt, ging Faißt am regenfreien Nachmittag im Rahmen seiner Möglichkeiten an, machte in der ersten Runde nach zweieinhalb Kilometern sogar acht Sekunden gut und hielt seinen Platz. In Durchgang zwei lief es dann noch besser, nach fünf Kilometern hatte erweitere sechs Sekunden herausgelaufen und zwei Plätze gut gemacht.

Faißt lieferte sich im weiteren Verlauf einen Sechskampf und machte auch in der Gruppe weiter Zeit gut, stand nach siebeneinhalb Kilometern auf Platz 13. Auf der letzten halben Runde konnte er sich zusammen mit dem Italiener Aaron Kostner absetzen, es war das Duell um Platz 13, bei dem im Schlussspurt der Italiener mit einer halben Sekunde Vorsprung die Nase vorn hatte. Mit zwölf herausgefahrenen Sekunden konnte Faißt aber zufrieden sein.

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