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Wintersport Sprung aufs Treppchen gelingt am Ende doch

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Hannah Klein (ganz links) landete mit der baden-württembergischen Staffel auf dem zweiten Platz. Foto: WSV Schömberg Foto: Schwarzwälder Bote

Für Hannah Klein vom WSV Schömberg lief es bei den deutschen Jugend- und Juniorenmeisterschaften der Biathleten in Willingen zunächst nicht nach Plan. Ein versilberter Schlusspunkt glückte ihr dann aber doch noch mit dem baden-württembergischen Staffelteam.

Als Startläuferin der baden-württembergischen Staffel gewann Hannah Klein vom WSV Schömberg bei den deutschen Jugend- und Juniorenmeisterschaften gemeinsam mit der frischgebackenen deutschen Sprint-Meisterin Sabrina Braun (DAV Ulm) und Schlussläuferin Marita Wunderle (SC Wieden) ungefährdet die Silbermedaille hinter dem Siegerteam aus Bayern. Alle drei blieben in der Altersklasse II der Juniorinnen über dreimal sechs Kilometer ohne Strafrunde.

Ganz anders verliefen die im hessischen Willingen ausgetragenen Wettkämpfe für die Schömbergerin an den beiden Auftakttagen. Unter ihren Möglichkeiten bleibend schoss sich Hannah Klein jeweils frühzeitig aus dem Rennen um die vorderen Plätze. Ärgerlich, dass ausgerechnet zum Saisonhöhepunkt bei der ansonsten sehr sicheren Schützin die Scheiben überhaupt nicht in gewohnter Weise fallen wollten. So blieben im Einzel über zehn Kilometer sowie im Sechs-Kilometer-Sprint mit jeweils Rang zwölf die schlechtesten Saisonplatzierungen stehen.

Der anvisierte Gesamtsieg in der Wertung des Deutschlandpokals war damit natürlich hinfällig und die Enttäuschung dementsprechend groß. Platz eins sicherte sich hier mit Lena Hanses (DAV Ulm) eine weitere Sportlerin aus dem Team Baden-Württemberg. Sie startete zeitgleich bei der Jugend- und Juniorenweltmeisterschaft in Estland. Die Qualifikationsnorm hierfür hatte sich Hannah Klein ebenfalls erkämpft, sie wurde aber dennoch nicht nominiert.

Eine Überraschung gelang Gregor Dittrich vom WSV Schömberg beim Einzel in der Altersklasse 16 über 12,5 Kilometer. Mit dem fünften Rang mit nur einer Sekunde Rückstand auf den Viertplatzierten war er an diesem Tag der Bestplatzierte aus dem SBW- Team. Gregor Dittrich traf unter widrigen Schießbedingungen mit am besten und sammelte im Vergleich zur Konkurrenz deutlich weniger Strafsekunden. Lohn war das beste Saisonergebnis in seinem ersten Jahr bei der Jugend.

Im Sprint über 7,5 Kilometer musste Gregor Dittrich dreimal die Strafrunde absolvieren und belegte Rang 13. Das Staffelteam konnte am Abschlusstag krankheitsbedingt nicht an den Start. Die Pokalwertung schloss der Schömberger mit einem Mittelfeldplatz ab.

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