Die Baiersbronnerin Svenja Würth wurde für ihre Leistungen im vergangenen Winter geehrt. Foto: Polizeisportschule

Wintersport: Baiersbronnerin Svenja Würth an Bundespolizeisportschule Bad Endorf ausgezeichnet.

Was machen eigentlich Wintersportler im Sommer? Die Antwort: "Der Olympiasieger und/oder Weltmeister vom Winter wird im Sommer gemacht." Das weiß und fördert man auch bei der Bundespolizei. Viele Athleten wurden nun ausgezeichnet, und mitten drin: Svenja Würth.

Die Bundespolizeisportschule Bad Endorf hat mit dem Bundesminister des Innern, Thomas de Maizière, und dem Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes, Alfons Hörmann, einen Medaillenrekord und die verantwortlichen Medaillengewinner dafür geehrt. 46 Medaillen, davon 25 mal Gold, zehnmal Silber und elfmal Bronze, bei Weltmeisterschaften, Junioren- und U 23-Weltmeisterschaften sowie Europa- und Junioreneuropameisterschaften, das ist die Sportbilanz der Bundespolizeisportschule Bad Endorf.

Damit hat das Wintersportleistungszentrum der Bundespolizei den bisherigen Rekord von 44 Medaillen aus dem vergangenen Jahr übertroffen. Neben den Ergebnissen bei den diversen Welt-Titelkämpfen ist auch die Bilanz der internationalen Weltcup-Serie beeindruckend. Die Bad Endorfer Sportlerinnen und Sportler standen 109 Mal auf dem Siegerpodest und holten dabei die stolze Zahl von 49 Weltcupsiegen.

Bei der Skisprung-WM stand das deutsche Mixed-Team ganz oben auf dem Podest. Neben Andreas Wellinger konnten mit Carina Vogt, Svenja Würth und Markus Eisenbichler drei Bundespolizisten den WM-Siegerpokal in Empfang nehmen.

Diese Erfolgsliste präsentierte die Bundespolizeisportschule bei ihrer traditionellen Saisonabschlussfeier und Sportlerehrung mit einem bunten Mix aus Sport, Ehrungen und lockerer Moderation. Zu den 300 geladenen Gästen im Veranstaltungssaal gehörten darüber hinaus weitere Repräsentanten des Bundesministeriums des Innern, der Bundespolizei, der deutschen Sportverbände sowie weitere namhafte Vertreter aus Politik und Wirtschaft sowie von weiteren Organisationen und Institutionen. Thomas Leuthardt, Leiter der Bundespolizeisportschule, skizzierte bei seiner Festrede das enge Zusammenspiel von Können, Leidenschaft und Leistung als Grundlage für den Erfolg: "Ich möchte ihnen, den Sportlerinnen und Sportlern, meinen allergrößten Respekt ausdrücken, für ihr Können in ihrem Sport und für ihre Leidenschaft und der damit verbundenen Leistung, die sie zu den Erfolgen geführt hat."

Auch thematisierte er die Neustrukturierung des Leistungssports: "Bei allen Überlegungen über die Optimierung des Systems sollen die Athleten im Mittelpunkt stehen." Dabei war er sich auch sicher, dass am Ende des Entscheidungsprozesses eine verbesserte Sportinfrastruktur in Deutschland steht.

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