Foto: Jannik Nölke

Mehr als 150 Bürger zeigen in Winterlingen ihre Ablehnung gegen geplanten Windpark. Mit Video

Winterlingen - Über 150 Menschen haben am Montagabend bei einer Mahnwache ihre Ablehnung des geplanten Windparks zwischen Bitz und Winterlingen artikuliert. Sie trafen sich vor dem Winterlinger Rathaus und gingen von dort gemeinsam zur Alten Schule, wo der Gemeinderat tagte. Ausgerüstet waren die Windkraftgegner mit Schildern, auf denen sie ihre Meinung unmissverständlich kundtaten: "Gemeinderat, was soll das?" Sie erwarten vom geplanten Windpark nichts Gutes: sinkende Lebensqualität, Lärmbelästigung, Strahlung und die Zerstörung der Natur.

Die Ratsmitglieder zeigten sich freilich wenig beeindruckt vom Empfangskomitee. Die meisten, unter ihnen auch Bürgermeister Michael Maier, gingen kommentarlos ins Haus hinein; der eine oder andere ließ sich aber doch auf ein kurzes Gespräch am Straßenrand ein, welches aber nach einigen Sätzen schnell beendet war.

Protestrufe oder laute Diskussionen gab es keine. Nadine Hermann von der Initiative "GegenStandortWindkraft", Initiatorin der Aktion, hatte bereits zu Beginn erklärt, dass eine Mahnwache ein ruhiger Protest sei und sie darum bitte, sich an die Regeln zu halten. Worauf auch die Polizei vor Ort achtete.

Hermann erklärte ebenso wie Herbert Bitsch von der "BitzerBürgerInitiative", sie sei überwältigt von der Zahl der vielen Anwesenden, und schließt eine Wiederholung der Mahnwache nicht aus. Von Seiten der Gemeinderäte wurde ein gemeinsames Statement in Aussicht gestellt.

Wir haben die Mahnwache mit der Kamera begleitet:

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