Falls sich Investoren fänden, müssten sich die Rosenfelder an diesen Anblick gewöhnen. Foto: dpa/Moritz Frankenberg

Drei Gebiete für mögliche Windkraftanlagen hat der Regionalverband Neckar-Alb im Bereich Rosenfeld festgelegt.

Zahlreiche Gebiete sind inzwischen in der Region Neckar-Alb für erneuerbare Energien vorgesehen. Der Regionalverband hat mittlerweile die Karten konkretisiert, wo Windräder oder großflächige Photovoltaikanlagen gebaut werden könnten.

 

Damit soll die gesetzliche Vorgabe des Landes Baden-Württemberg eingehalten werden, wonach 1,8 Prozent der Fläche für Windenergie genutzt werden sollen. Drei Standorte befinden sich auf dem Gebiet der Stadt Rosenfeld.

Brittheim, Leidringen, Täbingen und Heiligenzimmern liegen in der Nähe

So ist eine der Flächen für Windkraft nordwestlich von Brittheim an der Grenze zum Landkreis Rottweil in Richtung Bochingen und Wittershausen angesiedelt. Die Größe beträgt 37 Hektar.

Das zweite Vorranggebiet liegt westlich von Heiligenzimmern mit einer Größe von 67 Hektar. Es liegt ebenfalls an der Kreisgrenze im Gewann Lochwald/Hintertann und erstreckt sich in Richtung Bergfelden und Vöhringen.

Das dritte und größte Areal ist 77 Hektar groß und liegt nordwestlich von Täbingen und südlich von Leidringen in der Nähe der Michelesmühle. Nachbarorte sind Rotenzimmern und Gößlingen.

Bei Brittheim sind 18 Hektar für Photovoltaik vorgesehen

In der Nachbarschaft des Brittheimer Windenergiegebiets ist auch eine 18 Hektar große Fläche für Photovoltaikanlagen vorgesehen. Solche Gebiete sind auch östlich von Leidringen an der Kreisstraße 7131 und bei der Wolfsgrube südlich von Isingen geplant.

Mehr Informationen zu den Hintergründen finden sich online unter klimaschutzland.baden-wuerttemberg.de