Ein Rotmilan kreist über einem Windrad. Energieforscher wollen verhindern, dass die Vögel von Rotoren getötet werden, doch einem Naturschutzverein reicht das nicht. Foto: Imago/Birgit Seifert Foto:  

Ein öffentlich gefördertes Projekt auf der Ostalb soll Windenergie und Artenschutz in Einklang bringen. Warum ein Naturschutzverein aus Rheinland-Pfalz trotzdem dagegen Sturm läuft.

Stuttgart - Ausgerechnet im seit 2011 grün geführten Baden-Württemberg stockt der Ausbau der Windenergie. Die Landesregierung will zwar nun kräftig ausbauen. Die Voraussetzungen aber dürften schwierig bleiben. Vor allem aus zwei Gründen: der topografischen Lage weiter Teile des Landes einerseits und dem Vorkommen geschützter Tierarten andererseits, besonders des Rotmilans. Weil die Errichtung von Windparks in bergigen Regionen schwieriger und Genehmigungen komplizierter sind, wo Windräder seltene Tiere töten könnten, weichen Projektgesellschaften oft in die nördlichen, flacher gelegenen Bundesländer aus. Standorte in Baden-Württemberg sind für die Windkraft größtenteils schlicht zu teuer.

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