Der Parcours im Wildberger Feuerwehrhaus birgt eine ganze Reihe von Herausforderungen. Foto: Schwarzwälder Bote

Ausbildung: Wildberger Feuerwehrleute arbeiten coronakonform an ihrer Fitness und an ihren Fertigkeiten

Seit einiger Zeit kann die Feuerwehr wieder in kleinen Gruppen mit sechs bis acht Teilnehmern üben. Davon macht die Wildberger Wehr regen Gebrauch. Die Einheiten in kleineren Gruppen kommen so gut an, dass diese sogar nach Corona fortgeführt werden könnten.

Wildberg. Der Vorteil: "Man kann sich intensiver mit verschiedenen Themen ausein­andersetzen", weiß Kommandant Daniel Nuding. Die einzelnen Gruppen sprechen sich untereinander ab, welche Themen sie gerne behandeln würden. Auch die Teilnahme an den Übungsdiensten sei gut, so Nuding. Was den Ausbildungsfortschritt angehe, sei man "wieder ein Stück vorangekommen".

Zudem sei das Bedürfnis, sich mal wieder zu sehen, spürbar da. Und es bringe ein Stück weit Ablenkung vom Alltag.

Zwischenzeitlich gab es auch grünes Licht für die Jugendfeuerwehr, so dass diese ebenfalls bald wieder mit Präsenzangeboten starten dürfte.

Die Atemschutzgeräteträger, die sich besonderen körperlichen Herausforderungen gegenüber sehen, arbeiten indes erfolgreich auf dem eigens auf dem Wildberger Gelände aufgebauten Parcours an ihrer körperlichen Fitness und dem Umgang mit ihrer Ausrüstung. "Wir haben einige wieder auf Stand gebracht", freut sich Daniel Nuding. Ein paar Onlinevideos zur Ausbildung soll es weiterhin zusätzlich geben.

Etwa 20 Einsätze hatte die Wildberger Feuerwehr in diesem Jahr bislang zu bewältigen, also tendenziell etwas weniger als in Vorjahren. Dafür sei vom Spektrum her alles dabei gewesen, erzählt Nuding. Der Ablauf unter Corona-Bedingungen habe sich eingespielt, "man hat sich damit arrangiert, es funktioniert".

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