Ortsvorsteher Walter Baur (links) und Bauamtsleiter Arthur Sadlers stellten dem Gültlinger Ortschaftsrat den aktuellen Planungsstand für die Deckenpfronner Straße vor. Foto: Priestersbach Foto: Schwarzwälder Bote

Ortschaftsrat: Gültlinger Gremium befasst sich mit Deckenpfronner Straße

Wildberg-Gültlingen. "Es freut mich, dass so viele Leute Interesse haben", sagte der Gültlinger Ortsvorsteher Walter Baur angesichts der gut besuchten Sitzung des Ortschaftsrats im Rathaus. Auf der Tagesordnung standen unter anderem Informationen über den aktuellen Sachstand zum Thema Querungshilfe und Bushaltestelle in der Deckenpfronner Straße.

Wie der Wildberger Bauamtsleiter Arthur Sadlers erläuterte, sei die Planung der Maßnahme durch das Land zwischenzeitlich abgeschlossen. Gegenüber dem bereits bekannten Entwurf habe sich nichts Wesentliches geändert.

Verbesserungen verspricht man sich bei dieser Maßnahme nicht nur von einer verbesserten Querungshilfe, sondern ebenso in Sachen Buswartehäuschen. Als erfreulichste Nachricht bezeichnete Arthur Sadlers jedoch den Umstand, dass "wir in diesem Bereich einen lärmmindernden Straßenbelag erhalten". Für den Gehweg werde eine Pflasterung vorgeschlagen, da so der Randbereich der Ortsmitte aufgewertet werde – und spätere Eingriffe für Leitungsverlegungen so einfacher und wirtschaftlicher darstellbar seien.

Mit Blick auf die zeitliche Schiene wies der Bauamtschef auf den geplanten Baubeginn im Herbst hin, wobei die Bauzeit mit vier bis sechs Wochen veranschlagt ist. Doch zunächst hofft er auf passende Angebote im Ausschreibungsverfahren, denn Sadlers weiß: "Da ist gerade viel Bewegung am Markt." Mit Blick auf die Bauphase machte er darauf aufmerksam, dass die meiste Zeit mit einer halbseitigen Sperrung und Ampel gearbeitet werden kann. Doch wenn es an den Belag gehe, werde eventuell eine Vollsperrung erforderlich.

Als "gute Sache" bezeichnete CDU-Ortschaftsrat Dieter Volz die geplante Verlegung der Querungshilfe, denn das bremse den Verkehr und sorge hoffentlich für eine Verbesserung in der Deckenpfronner Straße. Vor allem für Senioren mit Rollatoren fand er jedoch die vorgesehene Pflasterung auf den Gehwegen kritisch. Zudem sei ein Pflaster unter Umständen auch für die Anlieger beim Winterdienst schwierig, so seine Befürchtung. Wie Bauamtsleiter Sadlers erwiderte, werde auf die Auswahl eines rollatorengerechten Pflasters geachtet – das auch in Sulz verbaut wurde, von wo es positive Rückmeldungen gebe. Klar sei aber auch so Sadlers: "Beim einem Pflaster gibt es nie total ebene Flächen."

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