Derzeit verfügt der Effringer Friedhof noch über drei freie Doppelgrabstellen.Foto: Fritsch Foto: Schwarzwälder Bote

Bestattungen: Wegen rückläufiger Nachfrage kein dringender Handlungsbedarf / Noch in diesem Frühjahr verfügbar

Auf dem Friedhof in Effringen neigt sich die Zahl verfügbarer Doppelgrabstellen dem Ende. Deswegen fasst der Ortschaftsrat noch für dieses Frühjahr eine Erweiterung ins Auge. Zwei Varianten dafür nahm das Gremium jüngst unter die Lupe.

Wildberg-Effringen. Drei Doppelgräber sind derzeit noch verfügbar. Der Bedarf lasse sich nicht abschätzen, so Ortsvorsteher Uwe Traub, weswegen eine schrittweise Erweiterung angeraten sei. Variante eins wäre eine Erweiterung im Grabfeld K um sechs oder gleich neun Felder. Das Areal liegt am oberen Ende des Friedhofs in Richtung Wiesenweg. Variante zwei wäre eine Erweiterung um vier Doppelgräber im Grabfeld M. Dort wäre Platz für vier zusätzliche Gräber. Das Grabfeld M liegt mitten auf dem Effringer Friedhof, zwei Felder unterhalb des Grabfeldes K.

Der Effringer Ortschaftsrat entschied, zuerst Variante zwei im Grabfeld M ins Auge zu fassen. Der Grund: Dort ist die Schaffung neuer Doppelgräber zusammenhängend möglich, bei Variante eins wären im selben Feld noch Altbestände an Gräbern, so dass die neuen nicht zusammenhängend angelegt werden könnten.

Bislang wurden die Doppelgräber vorwiegend im alten Friedhofsteil beim Haupteingang verortet. Dort, so Traub, wolle man aber so nahe zum Zugang keine neuen Gräber mehr schaffen. Zudem soll dort bald ein Labyrinth der Kirchengemeinde entstehen. Ob Variante eins später noch zum Zug kommt, steht noch nicht fest, so Traub. Derzeit werden noch andere Alternativen geprüft.

Generell sinke – dem Zeitgeist geschuldet – der Bedarf an Doppelgräbern. Stattdessen steige die Nachfrage nach Urnenbestattung. Deswegen sei im Bereich der Doppelgräber der Handlungsbedarf derzeit auch nicht so dringend, dass gleich zwei Erweiterungen beschlossen werden mussten.

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