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Wildberg Baustelle: Eine Unannehmlichkeit wartet noch auf die Bürger

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Die Landesstraße 349 wird ab kommendem Montag bis Ende der Osterferien im Bereich Schönbronner und Bulacher Weg sowie Marktstraße/Kochsteige voll gesperrt.Foto: Geisel Foto: Schwarzwälder Bote

Wildberg. Endspurt bei der Sanierung der L 349: Eine Vollsperrung hat Wildberg noch vor sich, an Pfingsten ist dann voraussichtlich alles geschafft. In diesen Tagen hat der obere Bereich bereits seine Asphaltdeckschicht bekommen.

Unter Hochdruck wird an dem Streckenabschnitt zwischen Bulacher Weg und Silcherstraße gearbeitet. Die Straße wird dort komplett neu hergerichtet. Stütz­mauern auf der Hangseite verhindern ein Abrutschen der Erde, und die enge Kurve im unteren Bereich wird entschärft. Zur abschüssigen Hangseite hin wird eine ganz neue Stabilisierung geschaffen, die die Straße absichern und ein Absinken verhindern soll.

Innerörtliche Umleitung kann nicht genutzt werden

Diese 70-Grad-Böschung Richtung Tal wird mit sogenannter bewehrter Erde hergestellt. Dabei handelt es sich um eine Konstruktion aus Mattenkörben. Sie werden im 70-Grad-Winkel an einen abgegrabenen Hang gesetzt. Die unteren etwa 70 Zentimeter werden mit bearbeiteter Erde gefüllt. Die oben überstehenden Maschen werden umgeklappt und darauf eine neue Bodenschicht aufgetragen. Nach und nach geht es so nach oben, bis etwa fünf Meter tief Mattenkörbe in den Boden eingearbeitet und komplett bedeckt sind.

Damit sind die Bauarbeiter zwischenzeitlich gut vorangekommen, wie Rolf Weigold, der für das Projekt ver­antwortliche Ingenieur beim Baureferat Süd in Freudenstadt, erklärt. Betreut wird das Straßenbauprojekt vom ­Regierungspräsidium Karlsruhe. Im oberen Bereich ist man bereits an der Asphaltdeckschicht. Allerdings steht den Wildbergern eine Unannehmlichkeit erst noch bevor.

Als nächstes muss nämlich zwischen den Abzweigen ­Bulacher Weg und Koch­steige/Marktstraße gearbeitet werden und dafür ist eine Vollsperrung vonnöten.

Auf dem Abschnitt fallen Leitungsarbeiten für Gas, Breitband und einen Kanalhausanschluss an. Die innerörtliche Umleitung kann daher in dieser Zeit nicht genutzt werden.

Geplant war diese Maßnahme eigentlich für die Osterferien, damit der Schulbus nicht von der Vollsperrung betroffen ist. Da nun aber zu­mindest bis nach den Oster­ferien kein Unterricht in den ­Schulgebäuden stattfinden kann, will das Regierungs­präsidium die Maßnahme eine Woche vorziehen. Damit ­verschafft man sich einen ­Puffer, sodass die Arbeiten bis zum Ende der Osterferien auch wei­testgehend sicher fertig sind und die Abzwei­ge der innerörtlichen Umleitung wieder freigegeben werden ­können. "Dann sind wir auf der ­sichersten Seite", meint ­Weigold. Man wisse derzeit nämlich noch nicht, inwiefern die ­Corona-Krise die weiteren Straßenarbeiten beeinflussen könnte.

Das bedeutet also eine Vollsperrung der L 349/Effringer Straße im Bereich Schön­bronner Weg, Bulacher Weg und Kochsteige/Marktstraße ab Montag, 30. März, und voraussichtlich bis einschließlich Sonntag, 19. April.

Anschließend stehen noch Restarbeiten wie Schutzplanken und Bankette aus. Bisher kommen die Arbeiter gut voran, sodass der Fertig­stellungstermin zu Pfingsten voraussichtlich eingehalten werden kann – "wenn Corona es zulässt", gibt Rolf Weigold zu bedenken. Damit stehe "von unserer Seite dem Schäferlauf nichts im Weg".

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