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Wild Wings "Wir können auch die Top-Teams besiegen"

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"Abpfiff" für Schwenningens Verteidiger Colby Robak in der 37. Minute gegen Mannheim. Doch seine Spieldauerstrafe wird keine Sperre nach sich ziehen. Foto: Eibner

"Wenn wir unseren Spielplan befolgen, dann können wir auch die Top-Teams besiegen", so brachte der starke Wild-Wings-Keeper Joacim Eriksson den verdienten 3:1-Erfolg seines Teams am Dienstag in Mannheim auf den Punkt. Nach zwei Niederlagen in Folge meldete sich das Team von Coach Niklas Sundblad eindrucksvoll zurück.

"Lustiges 2:1"

Der Schwenninger Trainer sparte nicht mit Lob: "Wir haben eine starke Mannschaftsleistung gezeigt. Joacim Eriksson war natürlich für uns auch der Schlüssel zum Sieg. Es war eine sehr enge Partie. Wir waren oft in Unterzahl, deshalb konnten wir offensiv nicht so viele Akzente setzen, aber defensiv haben wir sehr gut gearbeitet."

Der Schwede musste nachträglich auch noch darüber lachen, dass der Treffer von Andreas Thuresson (18:47) erst per Videostudium von den Schiedsrichtern in der ersten Drittelpause erkannt worden war. "Den Schuss von Andreas habe ich jedenfalls gleich drin gesehen", so Niklas Sundblad. "Dieses 2:1 zu diesem Zeitpunkt war für uns mental auch wichtig. Darauf haben wir dann weiter aufgebaut."

Mannheims Coach Pavel Gross sah den fünften Schwenninger Saisonsieg als verdient an. "Gegen Ingolstadt und Augsburg waren wir auch jeweils 15, 20 Minuten nicht voll da, siegten dennoch, aber gegen die Wild Wings ging das eben nicht mehr", kritisierte der Adler-Coach.

Eriksson auf Top-Platz

Joacim Eriksson rangiert aktuell auf dem dritten Platz der DEL-Top-Torhüter mit einem Gegentorschnitt von 1,66 pro Spiel. Erster ist der Mannheimer Keeper Felix Brückmann (1,31). In Sachen Fangquote liegt Eriksson mit 95,26 Prozent bei den Keepern sogar vorne.

Brückner fällt wohl aus

Verteidiger Colby Robak kann nach seiner Spieldauerstrafe in Mannheim (37./Bandencheck gegen Matthias Plachta) aufatmen. Er erhielt am Mittwoch vom DEL-Disziplinarausschuss keine Sperre. Dafür wird aber wohl sein Verteidigerkollege Benedikt Brückner am Samstag (17.30 Uhr) im Heimspiel gegen München ausfallen. Brückner zog sich in Mannheim eine Oberkörperverletzung zu und musste frühzeitig raus. Er wurde am Mittwoch umfangreich untersucht.

Dünne Defensiv-Decke

Fällt Benedikt Brückner aus, müsste Niklas Sundblad erst einmal mit nur sechs Verteidigern auskommen. Wild-Wings-Manager Christof Kreutzer hat diese Entwicklung genau im Blick. "Aber wir brechen da personell nichts übers Knie, warten erst einmal ab, wie lange Benedikt tatsächlich ausfällt." Mit der Entwicklung der Mannschaft zeigt sich Kreutzer sehr zufrieden: "Aber natürlich müssen wir jedes Mal auch ans absolute Limit gehen."

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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