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Wellendingen "Umwelt sind nicht nur Bäume und Bienen"

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Thomas Albrecht (von links), Frank Nann, Olga Ewert, Hannah Hauser, Annette Schmeh und Carolin Bischoff. Foto: Leinmüller Foto: Schwarzwälder Bote

Wellendingen. Die "N!-Region FÜNF G", das sind die fünf Gemeinden Aldingen, Deißlingen, Denkingen, Frittlingen und Wellendingen, hat in diesem Jahr erstmalig die Initiative "Helden gesucht" ins Leben gerufen. Es wurden sowohl kleine als auch große Aktionen gesucht, die zeigen, dass in der Region etwas Nachhaltiges für die Umwelt getan wird. Dabei wurde jetzt das Projekt "Einzigartig" ausgezeichnet.

"Die Umwelt, das sind nicht nur Bäume und Bienen", erklärte Bürgermeister Thomas Albrecht zu Beginn der Veranstaltung. "Auch wenn die meisten Leute den Begriff Nachhaltigkeit mit Naturschutz – der ebenfalls wichtig ist –­ verbinden, sind auch soziale Projekte ein Teil davon. Wir haben viele Bewerbungen von Helden aus unserer Region erhalten, aber das Projekt Einzigartig hat uns schließlich überzeugt", hob Albrecht hervor. Der Grundgedanke von "Einzigartig" ist es, ein Netzwerk zu schaffen – und zwar für Kinder mit Downsyndrom und deren Familien. "Der Austausch untereinander und das gegenseitige Verständnis tun einfach gut", schilderte Carolin Bischoff, eine der Initiatorinnen.

Insgesamt sind acht verschiedene Familien an dem Projekt beteiligt, das im Oktober 2018 gestartet wurde. "Ich habe mir immer gewünscht, eine andere Familie kennenzulernen, die im Alltag mit derselben Herausforderung umgehen muss und bereits Erfahrung hat", betonte Hannah Hauser, die gemeinsam mit Bischoff hinter der Idee steckt. "Durch unseren gemeinsamen Kinderarzt sind wir dann glücklicherweise in Kontakt gekommen."

Mittlerweile hat die Gruppe sogar eine eigene Foto-Ausstellung erschaffen, in der öffentlich auf Kinder mit Downsyndrom aufmerksam gemacht wird. Interessierte können die Ausstellung noch bis Ende Oktober im Universitätsklinikum CRONA in Tübingen besuchen. "Wir wollen der Bevölkerung mit emotionalen Bildern die Augen öffnen. Menschen mit Downsyndrom sind leider immer noch nicht fest in unserer Gesellschaft verankert", hob Hauser hervor.

"Sie alle sind ein Vorbild für viele Mütter und Väter und zeigen, wie man mit dieser speziellen Krankheit umgeht", lobte der Bürgermeister und überreichte anschließend die Urkunde sowie ein Preisgeld von 200 Euro. "Auch wenn es sich nur um einen kleinen Betrag handelt, ist es uns wichtig, eine solche Leistung zu würdigen", stellte er klar. "Ein geniales Projekt wie dieses gehört einfach ausgezeichnet", war sich auch Frank Nann, Hauptamtsleiter von Denkingen und Geschäftsführer von "N!-Region FÜNF G", sicher.

Weitere Informationen: www.einzigartig21.de

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