Trotz Regen und Sturm ließen sich Einheimische nicht davon abbringen, den Mariazeller Weihnachtsmarkt auf dem Pausenhofgelände der Grundschule zu besuchen. Foto: Herzog

Der Mariazeller Weihnachtsmarkt am Freitag vor Weihnachten auf dem Pausenhofgelände der Grundschule verzeichnete keinen Besucheransturm.

Hauptgrund war wohl das schlechte Wetter mit Regen und Sturm. Aber auch den späten Termin fanden nicht alle Teilnehmer gut. Es hätte nicht viel gefehlt, und die 38. Marktauflage wäre nach 2011 zum zweiten Mal wegen Sturmböen abgesagt worden.

 

Zwei einheimische Markthändler hatten sich deshalb kurz vor Marktbeginn entschieden, nicht zu kommen. Dadurch verringerte sich das Angebot auf Holzdekore und Geschenkartikel, die die Brüder Sven und Meik Heilmann aus eigener Herstellung in ihrer geschmückten Holzhütte präsentierten. Sie hielten damit die Adventsmarkt-Tradition ihre Mutter Toni hoch, die mit einem Stand 1982 den Anstoß für den Mariazeller Weihnachtsmarkt gegeben hatte.

Schutz vor Regen

Lobend erwähnten die Besucher, die überwiegend aus den beiden Ortsteilen kamen, den Standort an der Grundschule, der teilweise Schutz vor Regen und heftigen Windstößen bot. Für das leibliche Wohl hatten mehrere Vereine bestens gesorgt. So konnten mit Grillwurst, Crêpes und Gulaschsuppe der Hunger gestillt und mit Glühwein und Punsch außerdem die Hände gewärmt werden. Wer lieber Lust auf ein koffeinhaltiges Heißgetränk hatte, war bei der Kaffee-Rösterei der Lebenshilfe an der richtigen Adresse. Das miese Wetter konnte auch dem Nikolaus und Knecht Ruprecht nichts anhaben. Sie kamen auf einen Sprung vorbei und beschenkten die Kinder, deren Augen dadurch noch größer strahlten.