Die Wehrklappe an ihrem Bestimmungsort. Foto: Baiker

Eine von zwei Stauklappen des Neckarwehres konnte am Mittwochmorgen montiert werden.

Horb - Am Tag davor war in der Dammstraße ein Kran aufgebaut worden, denn die Stauklappe wiegt 28 Tonnen und ist 21 Meter lang. Zudem brauchte es einen 40 Meter langen Ausleger. Die Stauklappe wurde von der Firma Beeskow – Stahl und Wasserbau gefertigt.

Beim Einbau war höchste Präzision gefordert. Die Stauklappe musste im richtigen Winkel an mehrere Ketten gehängt werden. Nach einem vorsichtigen Anheben mussten die Ketten teilweise wieder aushängt werden, und mit dem Meterstab wurde die Länge einzelner Ketten neu angepasst, um genau den schrägen Einbauwinkel für das Anheben zu gewährleisten.

Für Matthias Neininger von der Firma BIT Ingenieure, der beauftragten Baufirma, war es zudem wichtig, dass kein Wind geht, solange die Stauklappe in der Luft an der Kette hängt. Matthias Neininger sprach allen Beteiligten seinen Dank für die gute Arbeit aus. Der Einbau der Klappe lockte Publikum und ein Rundfunk-Team an. Im nächsten Jahr soll die zweite Stauklappe geliefert und eingebaut werden. Dazu bedarf es nicht mehr eines so riesigen Kranes.

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