Der Gemeinderat hat ein Straßensanierungs- und sowie Wegebauprogramm für Königsfeld und die Ortsteile beschlossen. Mit rund 50 000 Euro weniger als im Haushaltsplan vorgesehen, sind die Arbeiten deutlich günstiger als ursprünglich geplant.
Ein positives Ergebnis brachte die Ausschreibung für das Straßensanierungs- und -erneuerungsprogramm sowie Wegebauprogramm 2024, wie Ortsbaumeister Gregor Schenk im Gemeinderat berichtete.
Ihm zufolge gingen vier Angebote ein, das günstigste mit knapp 128 000 Euro stammte von der Bauunternehmung King. Dazu kommt das Honorar für Ingenieurleistungen in Höhe von etwa 11 500 Euro, vergeben an das Büro für Baubetreuung Rau. Damit unterschreitet die Maßnahme laut Schenk den Haushaltsansatz um 50 000 Euro.
Geplant ist im Ortsteil Buchenberg in den Bereichen Haldenweg, Glashalde, Brogen auf einer Länge von 125 Metern die Sanierung eines Straßenteilstücks, mit Beseitigung von Baumwurzeleinwüchsen und der Erneuerung von Asphalttrag- und Asphaltdeckschicht.
Im Kernort vorgesehen ist in der Rathausstraße an der Kreuzung mit der Friedrichstraße die Gehwegsanierung samt Erneuerung der Asphaltdeckschicht entlang des Anwesens Heisler auf etwa 65 Metern. Ebenfalls im Kernort geplant ist die Erneuerung des Verbindungswegs zwischen Friedrichstraße und Zinzendorfweg auf einer Länge von 40 Metern. Die wassergebundene Decke soll mit neuem rotem Abdecksand versehen werden.
Verbindungsstraße nach Hardt
In Neuhausen im Gewann Bärwald soll der vorhandene Wirtschaftsweg auf einer Länge von etwa 410 Metern mit Mineralgemisch saniert werden. In Weiler ist auf 200 Metern der Verbindungsstraße nach Hardt die Verstärkung der Asphalttrag- und die Erneuerung der Asphaltdeckschicht vorgesehen. In Erdmannsweiler schließlich soll im Bärweg im Bereich des Wertstoffhofs ebenfalls eine Verstärkung der Asphalttragschicht und die Erneuerung der Asphaltdeckschicht auf einer Länge von etwa 45 Metern erfolgen. Die Maßnahme war Voraussetzung für die Übernahme des Wertstoffhofes durch den Kreis.
Landkreis kauft den Wertstoffhof
Diesbezüglich gab es über den Erwerb des Grundstücks, auf dem sich der Wertstoffhof befindet, Kaufverhandlungen zwischen dem Landkreis Schwarzwald-Baar und dem bisherigen Eigentümer. Die sind nach Auskunft des Landratsamts nunmehr abgeschlossen, jedoch ist der Vertrag noch nicht notariell beurkundet.
Der Gemeinderat stimmte der Vergabe der vorgestellten Maßnahmen zum Angebotspreis von etwa 128 000 Euro an das Unternehmen King Bauunternehmung und der Ingenieurleistungen für 11 500 Euro an die Baubetreuung Rau zu.