Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Warten aufs Royal Baby Wann kommt das Königskind denn nun?

Von
Das Warten auf das Royal Baby nimmt kein Ende. Foto: dpa

London - Am Dienstagmorgen klopft jemand an das Zelt von Maria Scott. „Guten Morgen. Wir haben ein Geschenk vom Herzog und der Herzogin von Cambridge.“ Kaffee und Gebäck gibt es - mit freundlichen Frühstücks-Grüßen aus dem Kensington Palast. Scott, eine 44-jährige überzeugte Royalistin, harrt seit nunmehr acht Tagen mit ihrer 14-jährigen Tochter Amy vor dem Londoner St. Mary’s Hospital aus, in dessen privatem Lindo-Flügel Herzogin Kate (33) irgendwann in diesen Tagen ihr zweites Kind zur Welt bringen soll - die Nummer vier der britischen Thronfolge hinter Opa Charles (66), Papa William (32) und Bruder George (1).

„Wir haben sofort bemerkt, dass sie mit rosa Schleifen verpackt waren“, sagt die 50-jährige Kathy Martin, die auch Croissants abbekommen hat. „Wir denken, das ist ein Zeichen, dass sie ein Mädchen bekommen werden.“

Trotz all der Aufregung sei es eine ermüdende und vor allem kalte Woche gewesen, sagt Scott. Besonders die Kommentare von Passanten seien schwer zu ertragen gewesen. „Die Leute sagen, wir seien Idioten und die Monarchie tue nichts für uns. Aber das glauben wir nicht.“

Die Königstreue von Martin, Scott, deren Tochter und anderen begeisterten Royalisten wird an diesem Dienstag belohnt. Denn die werdenden Zweifacheltern William und Kate zeigen ein Herz für die Camper. „Sie sitzen dort ja schon eine ganze Weile, und der Herzog und die Herzogin von Cambridge wollten sie wissen lassen, dass sie an sie denken“, sagt eine Sprecherin des Kensington Palastes auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Die süße Geste schürt allerdings auch Befürchtungen: Könnte es etwa noch länger dauern? „Wenn Will und Kate heute noch Verpflegung zu den Royal-Fans schicken, würde ich das Baby etwa in einer Woche erwarten“, schreibt der Journalist Phil Dampier bei Twitter.

Briten setzen auf Mittwoch als Geburtstermin

Großbritannien wartet nun schon seit mehr als einer Woche gespannt auf die Geburt des kleinen Geschwisterchens von Prinz George. „Mitte bis Ende April“ sollte es laut offiziellen Angaben soweit sein. Schon seit dem 15. April ist das St. Mary’s-Krankenhaus wegen eines „besonderen Ereignisses“ abgesperrt, wie auf Schildern zu lesen ist. Die Sperrung dauert nur bis zu diesem Donnerstag (30. April).

Nachdem sowohl der Geburtstag von Uroma Queen Elizabeth (89) als auch das als Geburtstermin hoch im Kurs stehende Wochenende ohne Baby-News verstrichen, setzen die wettbegeisterten Briten nun auf diesen Mittwoch (29. April) als Geburtstermin. Es ist der vierte Hochzeitstag von William und Kate, die sich 2011 in der Westminster Abbey das Ja-Wort gaben.

Inzwischen treibt die Warterei auch bizarre Blüten. Ein Unternehmen wirbt zur Geburt für Eiscreme, die angeblich zum Teil aus Muttermilch bestehen soll. Der Name: „Royal Baby Gaga“. Besonders pikant: Auf der Verpackung ist das Foto einer Frau zu sehen, die Herzogin Kate zumindest zum Verwechseln ähnlich sieht.

Wie britische Medien berichten, verfolgen die Eis-Produzenten „The Licktators“ mit der eigenwilligen Geschmacksrichtung das Ziel, zu zeigen, wie gut Muttermilch schmeckt. Außerdem wollen sie „die Herzogin von Cambridge und Mütter überall im Land an die Vorzüge des Stillens zu erinnern“. Das passende Rezept für das eigene Muttermilch-Eis gibt es auf der „Licktators“-Homepage. Eine Frau namens Jennifer Yang schreibt bei Twitter: „Ich muss schon sagen: Das ist die längste Schwangerschaft aller Zeiten.“

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.