Diese kurze Rundtour führt bei Schuppach durch die idyllische hohenlohische Landschaft – die meiste Zeit davon geht es durch den schattigen Wald.
Zuerst geht es im Wald steil hinauf bis zum Weiler Hegenhäule. Dann wieder in den Wald bis kurz vor Maibach, hier durch Feld und Wiesen. Zum Schluss im Wald wieder hinab zum Ausgangspunkt.
Ausgangspunkt: Schuppach, Parkmöglichkeiten im Ort
Länge: circa 8 Kilometer
Höhenunterschiede: Auf- und Abstiege circa 200 Meter
Dauer (reine Gehzeit): circa 2 1/2 Stunden
Hier geht’s lang
Wir starten in Schuppach im hohenlohischen Ohrntal (1), bei der ehemaligen Gaststätte „Zum Schuppachtal“. Bei der nebenanliegenden Mühle gehen wir über das Brückchen, drüben führt uns die Markierung blaues Kreuz nach rechts. Nach dem Sägewerk steigen wir links auf einem Feldweg steil hinauf zum Berg Kanzleibückele. Unterwegs haben wir einen großartigen Rückblick ins idyllische Ohrntal. Wir überqueren einen Forstweg, kurz rechts und dann links auf urigem Waldpfad weiter steil hinauf, wir überschreiten nochmals einen Querweg. Oben angekommen wandern wir markierungsgemäß nach rechts aus dem Wald hinaus auf die Hochebene. Wir halten auf den bereits sichtbaren Weiler Hegenhäule zu, unsere Blaukreuzmarkierung führt uns nach links an den Häusern vorbei (2).
Am Ortsausgang wechselt unsere Markierung zum roten Kreuz, wir treten beim Richtungsschild „Bubenorbis“ in den Wald „Brenntenbühl“ ein. Auf einem Waldpfad bis zu einem querenden Forstweg, auf diesem nach links, kurz darauf entdecken wir unsere Markierung wieder. Bei der folgenden Wegegabel halten wir uns rechts. Nun geht es geraume Zeit durch den Wald, nach Waldaustritt sehen wir Maibach vor uns liegen. Bevor wir in den Ort gehen, wenden wir uns markierungslos auf dem ersten Asphaltsträßchen nach links, auf den Sommerhof zu (3).
Durch die Bäume sieht man das Ohrntal
Vor den Häusern biegt der Weg nach links und durch Felder und Wiesen schlendern wir auf den Wald zu. Bei der Wegekreuzung am Waldrand wandern wir geradeaus weiter. Auch bei den folgenden beiden Wegegabeln halten wir uns geradeaus. Wir passieren einen kleinen Tümpel, es geht leicht bergauf (4).
Oben können wir durch die Bäume das Ohrntal sehen. Dann stoßen wir beim Kanzleibückele auf unseren Herweg, den wandern wir (nun wieder mit Markierung blaues Kreuz) rechts hinunter. Nach einigen Minuten führt uns die Markierung links zum bekannten Waldpfad, auf dem wir zum unserem Ausgangspunkt zurückgehen.
Als Hohenlohisch wird die fränkische Mundart im nordöstlichen Baden-Württemberg bezeichnet. Hier zwei Kostproben:„Wo die Hasâ Hosâ haaßâ un diâ Hosâ Housâ haaßâ, dôô bin ii dâhôôm!“„Wo die Hasen Hosâ heißen und die Hosen Housâ heißen, da bin ich daheim!“ (Selbstcharakterisierung der Hohenloher) „Dô hewâdâr aich awer aa s ́schenschd Weedâr rausgsuâcht.“„Da habt ihr euch aber auch das schönste Wetter rausgesucht.“ (gern gesprochen zu Wanderern, die bei strömendem Regen unterwegs sind).
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Info
Kartentipp
Eine Karte ist zur Ergänzung der Tourenbeschreibung unerlässlich, da die Wege wegen Baumfällarbeiten, aus wetterbedingten Gründen etc. gesperrt oder schwer begehbar sein können und deswegen Umwege gesucht werden müssen: LGL- Schwäbischer Albverein, Freizeitkarte F18, Schwäbisch Hall/Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald, 1:50 000 – Natur-Navi-Wanderkarte 54-544, Löwensteiner/Waldenburger Berge, 1:25 000. Begleiter für unterwegs: BLV Tier- und Pflanzenführer, ISBN: 3835418084. Alle Angaben ohne Gewähr.