Das Monbachtal ist verwunschen wie im Märchen. Foto: Günther Weinert

Sowohl die Aussicht als auch die Weg der Wanderung bieten ein Kontrastprogramm. Einerseits erkunden Sie das tief eingeschnittene Monbachtal, andererseits die Hochfläche zwischen Nagold und Würm.

Hier die schmalen Pfade am rauschenden Bach und über den traumhaften Bach hinweg, dort die ebenen Wege durch stille Wälder und Wiesen. Märchenhaft das Monbachtal, grandios der Ausblick vom Aussichtsturm. Sie sehen den Pfälzer Wald, die Vogesen, Stromberg, Schwäbischer Wald und laut den Orientierungstafeln bis zum Hohenneuffen und bis zur Burg Hohenzollern.

 

Anfahrt: Monbach und Unterreichenbach liegen an der Eisenbahnstrecke Pforzheim-Horb und lassen sich mit dem Zug gut erreichen. Mit dem Auto geht es über Weil der Stadt und Liebenzell zum Ausgangspunkt. Parken können Sie beim Bahnhof Monbach oder beim Parkplatz „Monbachtal“.

Streckenlänge: ca. 11,6 km

Höhenunterschied: Auf- und Abstiege ca. 235 m

Hier geht’s lang:

Die Route Foto: Geobasisdaten ©www.lgl-bw.de/Bearbeitung: Günther Weinert

Die Wanderung kann verschieden gestaltet werden. Wählen Sie zwischen einer Rundtour oder einer Streckentour, die Sie mit einer Zugfahrt ergänzen. Wenn Sie beabsichtigen, die Strecke im Nagoldtal mit dem Zug zurückzulegen, dann empfiehlt es sich, zuerst von Unterreichenbach nach Monbach zu fahren. Eine Haltestation – Achtung! Roten „Haltknopf“ drücken!

Wenn Sie die Strecke zu Fuß gehen wollen, verlängert sich die Wanderung auf 15 km. Sie haben dann aber die Möglichkeit, das Nagoldtal und einen weiteren schönen Wanderweg kennenzulernen. (1) Der Weg durch das Monbachtal führt zunächst am Café Monbach und an der Minigolf-Anlage vorbei und ganz oben im Tal über die hölzerne Monbachbrücke. Der „Schwarzwald-Ost-Weg“ (rot-schwarze Raute auf weißem Grund) führt Sie durch die Schlucht und nach der Brücke weiter den Berg hinauf, (2) bis Sie auf den „Kapellenweg“ bzw. auf die „Blaue Raute auf weißem Grund“ treffen. Der Kapellenweg, der in etwa dem Weg mit dem Wanderzeichen „Blaue Raute auf weißem Grund“ entspricht, bringt Sie durch Schellbronn hindurch bis zum Aussichtsturm „Hohe Warte“.

Nach der Besteigung des Turms (3) und einer gemütlichen Rast führt Sie die „Gelbe Raute auf weißem Grund“ den Hang hinab zu den Bahngleisen und zur Nagoldbrücke (Blaue Raute). Die Calwer Straße bringt Sie zum Bahnhof von Unterreichenbach. An der Calwer Straße befindet sich auch ein Café.

(4) Wenn Sie den Rundweg machen wollen, wandern Sie einfach zwischen der Nagold und den Bahngleisen Richtung Monbach/Bad Liebenzell und folgen dem Wanderzeichen „Blaue Raute auf weißem Grund“.

Info

Internet
Die Tour kann man im Wanderportal Outdooractive unter dem Stichwort „Wanderfex“ unter anderem auch als GPX-Datei herunterladen. Dort gibt es auch viele Bilder, die Ihnen einen Überblick über die Tour geben.

Kartentipp
Pforzheim – Calw; Blatt 11; Wanderkarte 1:35.000; LGL

Einkehren
Am Wanderweg gibt es Cafès. Einkehrmöglichkeiten gibt es auch in Bad Liebenzell.