Die schön restaurierte und fotogene Heinlesmühle ist eine Mahlmühle mit zwei Wasserrädern. Foto: Werner Sippel

Im Wald und im Freien zu Höhlen: Diese abwechslungsreiche Tour im Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald offeriert schöne Aussichten.

Diese abwechslungsreiche Tour führt zu geheimnisvollen Höhlen, Grotten und Felsformationen, zu idyllischen Bade- und Angelseen, restaurierten Mühlen und malerischen Bachtälern. Die Wanderung verläuft oft im Wald. Ausgangspunkt: Schadberg, Waldwanderparkplatz. Der Parkplatz liegt an der Straße von Welzheim nach Gschwend, circa 300 Meter nach Schadberg an der rechten Straßenseite.

 

ÖPNV: Bus bis Schadberg, www.efa-bw.de.

Dauer: ca. 4 Stunden


Länge: 14 Kilometer


Höhenunterschied: Auf- und Abstiege etwa 150 Meter

Die Route. Foto: Geobasisdaten ©www.lgl-bw.de, Bearbeitung: Werner Sippel

Hier geht’s lang

(1) Wir starten am Wanderparkplatz, orientieren uns am Richtungsschild „Hagerwaldsee“ und gehen leicht bergab zum Rotttalweg, der uns entlang des Flüsschens Blinde Rot führt. Der reizvolle Weg führt uns zum Hagerwaldsee, den wir am rechten Ufer umwandern.

(2) Am Ende des Sees erreichen wir den Staudamm, dahinter liegt der Campingplatz mit der Gaststätte Hagerwaldsee. Wir halten uns auf dem rechten Waldrandweg und kommen nach kurzer Zeit zum Parkplatz Hüttenbühl. Dort gehen wir über die Brücke, überqueren die Fahrstraße, drüben führt uns die Markierung roter Strich in einigen Minuten zum Hüttenbühlsee. Am linken Seeufer und dann der Schwarzen Rot entlang erreichen wir die romantische Hummelgautsche, offiziell Vaihinghofer Sägmühle genannt.

(3) Eine Grillstelle und ein kleiner Kinderspielplatz laden zum Rasten ein. Auf dem Waldpfad am kleinen Flüsschen entlangkommen wir zur schön restaurierten und fotogenen Heinlesmühle, eine Mahlmühle mit zwei Wasserrädern. Danach überqueren wir die Straße Welzheim–Gschwend (L 1080), gleich bei der ersten Weggabel weist der rote Strich nach rechts auf einen Holzbohlenweg den Bach entlang, der uns zur Hundsberger Sägmühle bringt, heute ein holzverarbeitender Betrieb.

Naturdenkmal aus bewachsenem Sandstein

Wir gehen dem Mühlenwegzeichen gemäß nach links über die Bohlen durch die Feuchtwiese zum Waldrand und folgen dann dem roten Strich bis zur Menzlesmühle, einem ebenfalls lohnenden Fotomotiv. Meter talauf folgen wir der Markierung roter Punkt nach links in den Wald und hinauf nach Ebersberg.

(4) Wir überqueren das Fahrsträßchen und kurz darauf folgen wir am Waldrand sofort dem roten Punkt auf einem Waldpfad nach links. Dieser führt uns hinab zur wildromantischen Hägelesklinge (5), ein imposantes Naturdenkmal mit riesigen pflanzenbewachsenen Felsblöcken aus Sandstein. Nach Besichtigung auf einem Rundweg kommen wir zur ebenfalls attraktiven Brunnenklinge.

Danach kehren wir auf dem „Sackweg“ circa 50 Meter zurück, mit dem roten Punkt gehen wir links über Stufen abwärts ins Tal der Blinden Rot. Unten links, vor zur Straße, dort etwas rechts halten und dann über die Straße und die Brücke, mit Markierung blauem Balken und Schmetterlingsmarkierung geht es an zwei Höfen vorbei Richtung Ebersberger Mühle. Circa 300 Meter nach dem zweiten Hof dem blauen Balken geradeaus folgen. An der Ebersbergmühle vorbei vor zu dem Rotbachhöfle. (6) Wir überqueren hier die Straße und gehen rechts auf dem Gehwegberg an. Der Richtungsweiser führt zum Weiler Strohhof, (7) den wir durchqueren, und kehren zum Ausgangspunkt Schadberg zurück.

Info

Kartentipp
LGL – Freizeitkarte F 518, Schwäbisch Hall/Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald. 1 : 50 000

Einkehren
Gaststätte Hagerwaldsee und Grillmöglichkeit an der Hummelgautsche