Gönningen am Rand der Schwäbischen Alb wurde durch den Samenhandel bekannt. Eine elf Kilometer lange Tour führt von der Ortsmitte vorbei an den pittoresken Gönninger Seen hinauf auf die Hochfläche der Alb, wo man eine herrliche Aussicht genießen kann.
Wo einst Tuffstein abgebaut wurde, ist heute ein Naherholungsgebiet aus Wasser, Wiesen und Wäldern entstanden, das zahlreiche Besucher anlockt. Auch Reste des Steinbruchs sind noch zu finden. Der ca. 5 km lange „Kalktuff-Lehrpfad“ der vom Rathaus startet, bringt Sie die Wiesaz hinauf und erschließt diese Idylle.
Streckenlänge: ca. 11 km
Höhenunterschied: Auf- und Abstiege ca. 315 m
Anfahrt: Fahren Sie von Stuttgart auf der B 27, B 464 und B 28 in Richtung Reutlingen-West. Über die Gustav-Schwab-Straße, Alteburgstraße und L 383 geht die Fahrt weiter bis zum Rathaus von Gönningen, Stöfflerplatz 2. Parkplätze finden Sie nicht nur in der Ortsmitte, sondern auch am Friedhof, der durch seine Tulpenblüte bekannt ist.
Hier geht’s lang
(1) Die Rundwanderung startet im Bereich zwischen dem Rathaus und der Kirche Peter und Paul. Folgen Sie der Straße „Im Ländle“ immer rechts an der Wiesaz entlang bis zu den Gönninger Seen. Dieser Weg, der sich später verengt und als Buochwasenweg, dann als Buochweg bezeichnet wird, führt zu einem Wanderparkplatz, der direkt an der Wiesaz liegt. Zusätzliche Orientierung bietet der „Kalktuff-Lehrpfad“ (Blaues T auf weißem Grund).
(2) Folgen Sie nun dem Wiesaztalweg, der Sie zum Ahornbach und zu einem tief eingeschnittenen Albtal bringt. Links bzw. östlich vom Wiesaztalweg liegen die Gönninger Seen. Nehmen Sie sich Zeit und durchstreifen Sie in Ruhe dieses Naturparadies. Sie können dann nach Lust und Laune wieder zum Wiesaztalweg zurückkehren und die Tour fortsetzen.
(3) Der Wiesaztalweg geht geradlinig in den Klingenwaldweg, dann in den Bernlochweg über, der Sie durch ein steiles Tal hinauf zur Hochfläche bringt. Zuerst verläuft der Weg rechts, dann links vom Graben.
(4) Auf der Hochfläche, dort , wo Sie aus dem Wald heraustreten, treffen Sie auf die Fahrstraße K 6730 (Öschinger Straße).
Sie gehen nach links, dann ein kleines Stück auf der Fahrstraße und gleich wieder rechts. Ab der Fahrstraße übernimmt der HW1 (Schwäbische-Alb-Nordrand-Weg; Rotes Dreieck auf weißem Grund) die Führung und bringt Sie zum Wanderparkplatz „Roßbergwiesen“ unterhalb des Roßbergs.
(5) Von hier aus steigen Sie mit dem „Blauen Dreieck auf weißem Grund“ hinauf zum Roßberg, der mit 869 Meter der höchste Berg im Kreis Reutlingen ist.
(6) In und um das Roßberghaus können Sie ausgiebig rasten und die herrliche Aussicht vom Aussichtsturm genießen. Den Rückweg können Sie auf zwei verschiedenen Wegen vornehmen.
(7) Mit dem „Blauen Dreieck“ gehen Sie wieder in Richtung Wanderparkplatz „Roßbergwiesen“, dann weiter nach Gönningen hinunter (8) oder Sie wandern mit der „Blauen Gabel auf weißem Grund“ zum Ausgangspunkt zurück (Jägerweg). Der Einstieg in den Jägerweg befindet sich an der Fahrstraße, ca. 100 m vom Roßbergturm entfernt. Beachten Sie, dass der Jägerweg ein schmaler, steiler Pfad ist, der am Hangwald entlang führt und bedingt durch Laub und Steine, sehr rutschig sein kann und Trittsicherheit erfordert. Wanderschuhe oder Wanderstiefel sind ein Muss.
Info
Internet
Die Tour kann man im Wanderportal Outdooractive unter dem Stichwort „Wanderfex“ unter anderem auch als GPX-Datei herunterladen. Dort gibt es auch viele Bilder, die Ihnen einen Überblick über die Tour geben.
Kartentipp
Wanderkarte mit Radwegen, Hechingen - Mössingen, Blatt 50-536, Maßstab 1: 25.000, NaturNavi.
Kartentipp
Das Ziel der Wanderung, das Roßberghaus, verfügt über angenehme Innenräume und eine Gartenwirtschaft.