Wildberg hat in Sachen Wandertafeln kräftig aufgerüstet. Hier die neue Tafel am Schloss,Foto: Stadt Wildberg Foto: Schwarzwälder Bote

Attraktiv: Naturpark-Wandertafeln aufgestellt / Gemeinschaftsprojekt mit der Stadt und den Schwarzwaldvereinen

Im gesamten Wildberger Stadtgebiet stehen jetzt neue Wandertafeln. Sie ersetzen ihre in die Jahre gekommenen Vorgänger.

Wildberg. Die Produktion und das Aufstellen waren ein Gemeinschaftsprojekt von der Tourismusbeauftragten Michaela Leven, den hiesigen Ortsgruppen des Schwarzwaldvereines, dem Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord, der die Aktion finanziell gefördert hat, und der Agentur Connections aus Calw-Stammheim.

Elf neue Schilder wurden erstellt und individuell auf den jeweiligen Standort angepasst. So erfährt man zum Beispiel am Schloss Historisches zur Anlage, was auch für Einheimische interessant sein dürfte.

Die beiden neuen Tafeln am Wohnmobil-Stellplatz richten sich an Wohnmobilisten und Besucher der Klosteranlage. Und in Höhe des Lidl-Parkplatzes steht ein Schild, das die vielen Radler auf dem Nagoldtal-Radweg zu einem Aufenthalt in Wildberg animiert. Am Bahnhof weist die neue Tafel auf den Beginn der dort startenden Tour mit der Schäferlauf-App hin.

Los ging die Aktion vor zwei Jahren mit der Tafel am Sulzer Eck. Diese war stark verwittert und abgeblättert. Der Hüteplatz des seit 2018 als Immaterielles Kulturerbe ausgezeichneten Schäferlaufes befindet sich in unmittelbarer Nähe. Eine gute Möglichkeit, den Schäferlauf auch auf der Tafel darzustellen. Damit alles einheitlich beschildert ist, wurden die bestehenden Tafeln in Sulz am Eck beim Wasserhäusle, in Gültlingen bei der Schule, in Wildberg am Bahnhof und bei der Gutleutebrücke, in Effringen an der Hauptstraße und in Schönbronn gegenüber dem Hotel Löwen gleich auch ausgetauscht. Für den 2020 zertifizierten "wanderbaren Gastgeber" und Naturpark-Wirt ist eine individuelle Beschilderung ein wichtiges Kriterium für das Prädikat.

Wildberg als Teil des Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord zeigt mit der Beschilderung auf eine weitere Art seine Verbundenheit mit dem größten deutschen Naturpark, der letztes Jahr sein 20-jähriges Bestehen feierte. Neben den Stelen am Ortseingang, dem Info-Stern am Bahnhof, der Augen-Blick-Tour mit dem neuen Selfiepoint auf dem Wächtersberg, den gehissten Fahnen am Ortseingang und der GeoTour durch die Lützenschlucht, wird die Kooperation nun auch durch diese Beschilderung sichtbar.

Die Sichtbarkeit in den Gemeinden vor Ort war ein wichtiger Anstoß, der bei der Erarbeitung eines neuen "Naturparkplanes 2030" von vielen Beteiligten gegeben wurde. Dieser Plan mit Zielen für die nächsten zehn Jahre wurde – statt auf einer Jubiläumsfeier – im Dezember während einer außerordentlichen Sitzung online vorgestellt und von den Delegierten zu 100 Prozent befürwortet und angenommen.

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