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Waldachtal Nabu gibt 50 Prozent Zuschuss für Nistkästen

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Waldachtal. Eine Nistkastenaktion startet der Naturschutzbund Waldachtal. Die Ortsgruppe des Nabu fördert die Anschaffung von 100 Nistkästen in Waldachtal mit 50 Prozent.

Die Frühlingsaktion des Naturschutzbundes wendet sich an alle Waldachtaler im Allgemeinen und Vogelfreunde im Besonderen. Vorsitzender Stefan Greza erklärt: "Wir vom Nabu Waldachtal möchten in 2017 bestimmten Vogelarten bei ihrer Brut helfen und die Anschaffung von Nisthilfen unterstützen." Die Ortsgruppe übernimmt die Hälfte des Katalogpreises von Schwegler-Qualitäts-Nistkästen.

Schon bald kommt mit den wärmenden Sonnenstrahlen der Fortpflanzungstrieb der frei lebenden Vögel in Gang und sie können dabei beobachtet werden, wie sie frühzeitig versuchen, die richtigen Brutplätze zu finden und gegen Mitbewerber zu verteidigen. Dabei haben die verschiedenen Vogelarten ganz unterschiedliche Bedürfnisse, Kriterien und Vorlieben, was einen guten Nistplatz ausmacht. Stefan Greza: "Fördern möchten wir Vögel, die es schwer haben, in älteren Bäumen passende Nisthöhlen zu finden, da einerseits die älteren Bäume mit ihren Löchern und abfallenden Ästen von den Menschen oft zu schnell beseitigt werden und andererseits dort noch vorhandene Nistplätze heiß umkämpft sind." Daher biete der Nabu Waldachtal Nistkästen für kleine Meisen und Kleiber. "Das kleine Einflugloch hält größere und stärkere Vögel fern."

Die kaum zwölf Zentimeter große Blaumeisen bleiben meistens dort, wo sie geschlüpft sind. Gern werden Nisthilfen angenommen und sehr aufwendig Nester gebaut. Etwa Mitte April werden sechs bis zwölf Eier gelegt und vom Weibchen bebrütet.

Der bis zu 15 Zentimeter große Kleiber, der es bestenfalls auf 25 Gramm Gewicht bringt, kann an Baumstämmen und Ästen sogar kopfabwärts klettern. Hier sucht er nach Insekten, die sich in den Ritzen der Borke verstecken oder auf Blättern zu finden sind. Nistkästen werden gerne angenommen und bei Bedarf nach Art des Kleibers auf das richtige Format angepasst. Um anderen Vögeln den Zugang zu verwehren, wird der Eingang bis auf ein kleines Loch von etwa 3,5 Zentimetern Durchmesser mit Lehm zugeklebt – ein Verhalten, von dem sich der Name Kleiber ableitet. Je nach Witterung suchen Kleiber ab Ende Februar eine geeignete Nisthöhle. Ab Ende März geht es dann mit dem eigentlichen Nestbau los. Mitte April legt das Weibchen fünf bis acht Eier, die zwei Wochen lang bebrütet werden.

Bewerber, die Nistkästen ordern, verpflichten sich, diese in der Gemeinde Waldachtal aufzuhängen. Nabu-Vorsitzender Greza: "Pro Familie in Waldachtal fördern wir maximal fünf Nistkästen. Dazu erhalten die Abnehmer eine Anleitung zum Anbringen und Reinigen von Nistkästen."

Weitere Informationen: Genauere Beschreibungen der Nistkästen und Bewerbungsformulare gibt es unter www.nabu-waldachtal.de. Das Formular wird bei telefonischer Anforderung, Telefon 07445/859 80 73, auch zugesandt.

 

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Florian Ganswind

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