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Waldachtal "Eine Fasnet vom Flecken für den Flecken"

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Tänzerisch drauf wie 30-Jährige – doch die grandiose Hofemer Prinzengarde weist ein Durchschnittsalter von 57 Jahren auf. Fotos: Wagner Foto: Schwarzwälder Bote

Das Haus des Gastes war am Samstag bis auf den letzten Platz ausgebucht. Grund dafür war die traditionsreiche Hofemer Fasnet, die den Höhepunkt der Lützenhardter Fasnet bildet.

Waldachtal-Lützenhardt. Die örtlichen Narren sind froh, dass sich die NZ seit Jahren ihrer traditionsreichen Hofemer Fasnet bewusst ist. So proklamierte der Ehrenzunftmeister Uwe Störzer auch nach dem Einmarsch des Elferrats die Hofemer Fasnet als Höhepunkt der Lützenhardter Narretei. "Eine Fasnet vom Flecken für den Flecken", sagte er. Die Narren danken es mit zahlreichem Erscheinen und huldigen dieser Fasnet nur allzu gerne. Zahlreiche Helfer arbeiteten im Hintergrund, damit auch die diesjährige Hofemer Fasnet zum Erfolg führte.

Traditionell gibt es den Narrhalla-Marsch, der vom Musikverein Cäcilia unter Leitung von Dietmar Harr gespielt wird. Er ist Auftakt zum Einzug des Zeremonienmeisters (Mario Straßner), dem der Narrenrat und der Elferrat folgt. Wie immer, wurde peinlich darauf geachtet, dass die Identität des Prinzenpaars bis zuletzt geheim blieb. In diesem Jahr fiel die Wahl auf Hardy und Annelie Schweizer (die Ersten), die ihre Aufgabe sehr zur Begeisterung des Publikums hervorragend meisterten. In seiner närrischen Ansprache an die Untergebenen im Saal eröffnete Prinz Hardy der Erste die Narretei. Die Prinzengarde begleitete das Paar unter dem Jubel der Narren auf die Bühne.

Überhaupt: Die Prinzengarde. In ihr tummeln sich sehr zur Freude der Lützenhardter Narren-Ladys "gehobenen Alters". In diesem Jahr lüftete Fasnets-Urgestein Leander Albrecht das Geheimnis der Garde: Auf ein Durchschnittsalter von sagenhaften 57 Jahren bringen es die Ladys und tänzerisch präsentieren sie sich noch immer auf höchstem Niveau. Damit dies so bleibt, ist der ausgefeilten Choreografie von Karla Rupp zu verdanken, die ihre Garde sichtlich auf Trab hält. Die Prinzengarde präsentierte sich in ihren Tanzparaden derart feurig-jugendlich, dass sich so manch "junge Hüpfdohle" eine Scheibe abschneiden kann.

Cäcilia-Musiker sind das Salz in der Suppe

Den ersten Teil des Abends gestaltete die Cäcilia, deren Livemusik nicht erst für die ersten Schunkel- und Polonaise-Runden sorgte. Die Musiker dürfen als Salz in der Suppe zur Hofemer Fasnet bezeichnet werden und ihre Musikeinlagen, unterstützt von einem glänzend aufgelegten "Claudio", sorgten für riesige Stimmung in der Halle. Überhaupt sind es auch die Schar der auftretenden Solisten, welche die Hofemer Fasnet so stimmungsvoll mitgestalten.

Bürstenmacher-Klamauk darf nicht fehlen

Das abendfüllende Programm wurde von den "Tanzmäusle" (Annina Rupp, Pamela Straßner) ebenso bereichert wie später Laura Piccirillis Showtanzgruppe "Hip-Hop" und dem Hexentanz der Schafhofhexen (Janina Störzer, Marvin Müller). Närrischer Schabernack von "Jörgele und Görgele" alias Jürgen Hug und Gerhard Rupp gehören längst traditionell zum Hofemer Ball dazu. Ein Puppentanz (YMCA) und Bürstenmacher-Klamauk (Simone Krüger, Ilonka Müller) gehörten ebenso zum närrischen Programm wie Karla Rupps "Hofkehlchen – die Lustigen Witwen" und ein "Fußballer Black & White"-Auftritt des Narrensamens unter Leitung von Daniela Schremmer und Marvin Müller. Der Showtanz der "Candy-Girls" (Marina Blum, Jenny Blum) und der "Ungarische Tanz No. 5" von Marvin Müller und Markus Schremmer rundeten das Programm ab. "D’Fläsh" in Person von Jürgen Hug setzte vor dem Hexentanz den Schlusspunkt des abendfüllenden Programms. Für die musikalischen Einlagen und den Erhalt der närrischen Stimmung sorgte die Band "Nightlife".

Die beiden Moderatoren Fabian Axt und Leander Albrecht hatten nicht die Spur einer Mühe, das närrische Publikum durch den Abend zu begleiten. Die Hofemer Fasnet in dieser Form darf getrost zu den närrischen Hochburgen des Landkreises gezählt werden.

 
 

Ihre Redaktion vor Ort Horb

Florian Ganswind

Fax: 07451 9003-29

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