Adrian Sonder kandidiert in Freudenstadt als Oberbürgermeister. Foto: Stefan Schreier

Die Liste wird immer länger: Mit Adrian Sonder gibt es einen weiteren Kandidaten für die Nachfolge von Julian Osswald als Oberbürgermeister. Für den Baden-Badener ist es eine „Herzensangelegenheit“, in Freudenstadt anzutreten.

Adrian Sonder ist in Baden-Baden geboren und wohnt dort heute mit seiner Familie. Seine Zukunft sieht er im Falle einer erfolgreichen Wahl am 14. April aber in Freudenstadt. Es sei eine einmalige Gelegenheit für ihn, dort zu kandidieren: „Ich habe mich ganz bewusst für eine Kandidatur als Oberbürgermeister in Freudenstadt entschieden. Hier gibt es eine engagierte Bürgerschaft und ein reichhaltiges Vereinsleben, starke Unternehmen und einen lebendigen Einzelhandel sowie eine gute Infrastruktur – inmitten einer herrlichen Landschaft“, sagt der 34-Jährige, der in Freudenstadt öfters unterwegs ist, wie er erzählt.

 

Sonder ist Mitglied der CDU und arbeitet für die Partei derzeit als Leitungsreferent in der Landesgeschäftsstelle, seine Kandidatur bezeichnet er aber als unabhängig: „In der Kommunalpolitik geht es nicht um Parteipolitik, sondern um ein gutes Miteinander der ganzen Stadtgemeinschaft und lebensnahe Lösungen.“ Er trete für alle Freudenstädter an, betont Sonder, der Glattens Bürgermeister Tore-Derek Pfeifer als den „prominentesten“ Mitbewerber sieht.

In den kommenden Wochen und Monaten will Sonder direkt mit Bürgern, Vereinen, Gewerbetreibenden und Unternehmern ins Gespräch kommen, um Themen, Ideen und Anregungen für die Zukunft von Freudenstadt aufzunehmen.

Kinderbetreuung im Fokus

Als inhaltliche Schwerpunkte der kommenden Jahre nennt Sonder die schulische Bildung und die Kinderbetreuung: „Ein absolutes Topthema ist für mich eine gute Kinderbetreuung und die Modernisierung der vielfältigen Schullandschaft in Freudenstadt. Denn Familienfreundlichkeit und Chancengleichheit sind ein zentrales Fundament für die gute Zukunft der Stadt. Als junger Familienvater stehe ich mitten im Leben und kenne die Sorgen und Nöte von Eltern aus eigener Erfahrung.“

Marktplatz als „zentraler Ort der Begegnung“

Darüber hinaus will er die Chancen und Potenziale von Freudenstadt in verschiedenen Bereichen nutzen: „Freudenstadt als Tourismusstandort weiterzuentwickeln und den Marktplatz als zentralen Ort der Begegnung weiter nach vorne zu bringen, ist eine Zukunftsherausforderung, die ich mit allen Beteiligten gemeinsam angehen möchte. Ebenso ist es mir ein Anliegen, dass Freudenstadt eine starke Wirtschaft hat mit guten Arbeitsplätzen. Denn nur auf diesem Wege kann der Wohlstand auch in Zukunft gesichert werden.“

Als weitere zentrale Themen für seine Kandidatur nennt Sonder eine verlässliche Gesundheitsversorgung, eine serviceorientierte Verwaltung, eine aufmerksame Seniorenpolitik sowie die Stärkung des Ehrenamts.

Zur Person

Werdegang
Der gebürtige Baden-Badener Adrian Sonder ist 34 Jahre alt und lebt mit seiner Frau und der gemeinsamen Tochter in Baden-Baden. Nach seinem Studium in Frankreich, Irland und Schweden war er persönlicher Referent des Bundestagsabgeordneten Kai Whittaker, bevor er in der CDU-Bundesgeschäftsstelle das Büro des damaligen CDU-Generalsekretärs Paul Ziemiak leitete. Danach wurde er Landesgeschäftsführer der CDU Baden-Württemberg. Zurzeit ist er als Leitungsreferent in der Landesgeschäftsstelle der CDU Baden-Württemberg tätig. Berufsbegleitend absolvierte Sonder ein Master-Studium im Bereich der Verwaltungswissenschaften.