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Volleyball Villingerinnen denken Schritt für Schritt

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Das Villinger Team – hier beim Block gegen Ludwigsburg – zeichnet aktuell auch aus, dass es in kritischen Phasen oft einen erfolgreichen Weg findet. Foto: Roger Müller Foto: Schwarzwälder Bote

Für den TV Villingen dauerte es lange, bis man mal wieder vor heimischen Publikum spielen durfte. Kurzfristig wurde am Samstag das Zuschauerkontingent – corona-bedingt – dann halbiert, doch nicht einmal mal dieses wurde ausgeschöpft. Am Ende sahen nur 60 Zuschauer den 3:0-Sieg der Villingerinnen gegen Ludwigsburg.

Doch die vergleichsweise wenig Zuschauer sahen genau das, was sie von ihren Mädels gewohnt sind: eine kampfstarke Villinger Truppe, die sich nie aufgibt. Und auch wenn spielerisch bei weitem noch nicht alles perfekt beim TV Villingen lief, gegen wirklich starke Gäste am Ende die Punkte im Schwarzwald zu behalten, war neben dem unbändigen Willen auch der Erfahrung sowie vor allem der eigenen Leistungsfähigkeit zu verdanken.

Nicht ohne Grund sehen einige Insider – darunter der Gästetrainer Sasa Stanimirovic– auch den TV Villingen als Meisterschaftsfavorit in dieser Saison an.

Mit einem Grinsen gab der Gästetrainer den Druck an Johansson und sein Team weiter, doch wenn die Mannschaft im Laufe der Saison genauso damit umgeht wie mit dem Spielstand 10:18 im ersten Satz, dann dürfte das keine Bürde darstellen.

Doch erst einmal möchten die Villinger Verantwortlichen und Spielerinnen dies sowieso nicht an sich heran lassen.

Chefcoach Sven Johansson denkt weiter von Spiel zu Spiel. Und da steht als nächstes das Aufeinandertreffen mit der DJK Schwäbisch Gmünd auf dem Programm. Wohlgemerkt die Mannschaft, gegen die die Schwarzwälderinnen in der vergangenen Saison die zweitschlechteste Bilanz hatten. Lediglich beim 3:2 Heimerfolg konnte der TVV in der vergangenen Runde punkten.

Damit sich die Bilanz verbessert, müssen sich die TVV-Damen vor allem in ihrem Angriffsspiel noch steigern. Vor allem die Schnellangriffe über die Mitte haben noch Potenzial nach oben. Damit das jedoch klappt, muss jeder Mannschaftsteil perfekt ineinander passen, denn nur aus einer guten Annahme heraus haben die Zuspielerinnen Nikola Strack sowie Marie Uhing genug Möglichkeiten, um effektiv zuzuspielen. Doch auch die Aufschläge können in so engen Spielen den Unterschied ausmachen, insbesondere gegen Mannschaften mit so einer guten Annahme gilt es mit höherem Druck aber so fehlerfrei wie möglich zu agieren, um der eigenen Block- und Abwehrarbeit das Leben leichter zu machen.

Doch natürlich schwebt über der ganzen Saison weiterhin das Damoklesschwert der Corona-Krise, die innerhalb kürzester Zeit wieder Chaos in die Spielplangestaltung bringen kann.

Die unteren Ligen in Südbaden zum Beispiel legten am Wochenende vorsichtshalber eine erste Pause wieder ein. Eine Entscheidung, wie lange diese Pause nun wieder dauern wird, passiert von Verbandsseite aus zeitnah. Es erscheint aber denkbar, dass ab der Oberliga aufwärts der Spielbetrieb in den kommenden Wochen so lange als möglich aufrecht erhalten werden soll.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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