Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Vöhringen Die Schüler üben Wahlkampf

Von
Die Schüler gehen zur Wahl. Foto: Vögele Foto: Schwarzwälder Bote

Vöhringen. "Wie funktioniert Politik und Demokratie?" Mit dieser Frage beschäftigte sich die Klasse 3b der Mühlbachschule. Dazu hatte sie das Angebot der Landeszentrale für politische Bildung angenommen, das sie spielerisch an dieses Thema heranführte. Im ersten Teil ging es um die Fragen: Was ist Politik? Wer macht welche Regeln? Was sind Parlamente?

Eingebettet in eine Rahmengeschichte unternahmen die Schüler dann eine Reise ins Weltall zu den Außerirdischen, um diesen Hilfestellung in Sachen Demokratie und Wahlen zu geben. Leider hatten sie ihren Proviant vergessen. Die Raumfahrtzentrale schickte drei Raketen, jeweils bestückt mit Gummibärchen, Schokolade und Keksen.

Es gab nur ein Seil: Welche Rakete sollte also herangezogen werden? König Leon wurde gewählt. Der sollte allein bestimmen – das ging gar nicht. "Abstimmen", forderten die Reisenden. Alle wollten mitbestimmen, wollten also König sein. Deshalb erhielt jeder eine Krone. Ein richtiger Wahlkampf zwischen den Gummibärchen-, Schokolade- und Kekseanhängern wurde geführt. Wahlplakate unterstützen die recht überzeugenden Reden.

Bevor es zur Wahl ging, wurden die Regeln "frei, geheim und direkt" festgelegt. Auf den Stühlen lagen die Wahlbenachrichtigungen, und die Kabine stand bereit. Der Stimmzettel wurde vorgestellt und genau erklärt, wie das mit dem Ankreuzen geht, wenn man nur eine Stimme zu vergeben hat. Auch die Ungültigkeit war Thema.

Eine lange Schlange stand nun vor dem "Wahllokal". Jeder gab die Benachrichtigung ab, erhielt seinen Stimmzettel, wählte, steckte ihn in die Urne und wurde registriert. Lebhaft gestaltete sich das Auszählen. Ein Jubel ging durchs Klassenzimmer, die Gummibärchenpartei hatte haushoch gewonnen. Fünf ungültige Stimmen wurden genau untersucht und begründet. Nebenbei wurden alle Schritte mittels eines Stickers in einem Leporello festgehalten. Die letzten Sticker beinhalteten Parteien und die Wichtigkeit, seine Meinung durch die Wahl kundzutun. Ein Button wies alle als Wahlretter aus, und ein Brief aus der Freiburger Zentrale dankte den Schülern für ihr Interesse und ihren Einsatz.

Top 5

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.