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Vöhrenbach Auch ein Hühnermobil braucht eine Baugenehmigung

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Sein grünes Licht für den Bauantrag eines Hühnermobil mit rund 250 Hühnern gibt der Uracher Ortschaftsrat. Foto: Ketterer Foto: Schwarzwälder Bote

Vöhrenbach-Urach. Keine Probleme einen Bauantrag über ein Hühnermobil abzusegnen hatte der Uracher Ortschaftsrat in jüngster Sitzung. Die behandelte Behausung für rund 250 Hühner war deshalb schnell abgehakt. Drei Meter breit, vier Meter hoch und 10 Meter lang ist der mobile Hühnerstall mit einem Pultdach. Der Landwirt kann nun seine Bestellung aufgeben.

Bauantrag nötig

Auch für ein Hühnermobil ist ein Bauantrag nötig. Auf Nachfrage bei Christine Breithut von der städtischen Bauverwaltung war zu erfahren, dass im Außenbereich Gebäude ohne Aufenthaltsräume lediglich 20 Kubik-Bruttorauminhalt nach Landesbauordnung (LBO) verfahrensfrei sind. Im aktuellen Fall beim Ortschaftsrat Urach hat deshalb der Antragsteller richtig gehandelt und einen Bauantrag für das beabsichtigte Hühnermobil gestellt.

Nur teilweise grünes Licht gab es für einen weiteren Bauantrag. Hier ging es um eine Geländeauffüllung am Ende der Streichenbachstraße, gekoppelt mit der Verlegung eines Brandweihers und Veränderung des Bachverlaufs.

Auf die Verlegung des Brandweihers und Korrektur des Bachverlaufs einigten sich die Ortschaftsräte um Ortsvorsteher Martin Schneider schnell. Vermutlich wird aber das Wasserwirtschaftsamt noch die Verlegung des Bachverlaufs bewerten.

Ablehnung gab es dagegen für eine beabsichtigte 25 000 Kubikmeter große Geländeauffüllung, die dem Hof eine bessere Platznutzung bringen soll. Über 2000 Lastwagen-Ladungen müssten dabei über die Streichenbachstraße angefahren werden. Dies sei eine zu große Belastung für Verkehrsaufkommen, Straße und Anwohner, lautete der Tenor des Ortschaftsrates.

Eine kleinere Geländeauffüllung könnte eventuell durch die Aushebung des neuen Brandweihers vorgenommen werden schlugen die Bürgervertreter vor.

Erfreut berichtete der Ortsvorsteher danach über die gelieferten neuen, sicheren Tore auf dem Bolzplatz. Gekommen ist auch der neue Sandkasten, gespendet von der Firma EGT in Triberg. Erledigt weiter sind einige Wegsanierungen.

Dankesworte richtete der Ortsvorsteher an Ulrich Kleiser, der ihm bei der Anbringung der Wanderschilder U 1, U 3 und U 4 geholfen hatte. Als Maler betätigte sich Martin Schneider zudem noch bei verschiedenen Ruhebänken. Da ein Biber im Löschweiher beim Dorfgemeinschaftshaus vermutet wird, führte Schneider aus, dass die Biberbeauftragte Bettina Sättele darüber informierte ist und auch vor Ort war.

Markus Dannecker regte an, Schilder wegen Straßenschäden vom Bereich Parkplatz alte Herberge Richtung Waldau aufzustellen. Ebenfalls Schilder, die auf die Abstandsregeln zwischen Autofahrer und Radfahrer hinweisen, hielt Andreas Weißer durch das Urachtal für unbedingt erforderlich.

Auf noch nicht vorhandene endgültige Regeln und Hygienemaßnahmen für das Training in den Räumen des Dorfgemeinschaftshauses machte der Ortschaftsrat aufmerksam. Dies wird noch mit der Stadt Vöhrenbach geklärt.

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