Trotz Corona fällt wenigstens im Vöhrenbacher Kindergarten die Fasnet nicht aus. Foto: Kindergarten Foto: Schwarzwälder Bote

Fasnet: Jungs hüpfen als "Subloderehans" durchs Zimmer

Vöhrenbach. Im Kindergarten St. Martin in Vöhrenbach werden derzeit etwa ein Drittel der aufgenommenen Kindergartenkinder in verschiedenen Notgruppen betreut. Zwar konnte dieses Jahr nicht wie normalerweise Fasnet gefeiert werden, aber wenigsten die Kinder in den Notgruppen konnten etwas närrisch werden.

Vielfältige Verkleidungsmöglichkeiten und eine Schminkecke im Rollenspielbereich boten den Kindern schon vor der Fasnet die Möglichkeit, sich zu verkleiden und in andere Rollen zu schlüpfen. Dank einiger aktiver Hästräger innerhalb des Kindergartenteams konnten im Vorfeld verschiedene Fasnetsshäser und Masken angeschaut werden und die Kinder hatten sehr viel Spaß dabei, selbst hineinzuschlüpfen oder durch die Masken zu schauen.

Neben der Furtwanger Hexe oder dem Narro war vor allem aber der "Subloderehans" und das Gardemädchen bei den Kindergartenkindern beliebt. Am "G’schmutzige Dunschdig" wurde dann richtig gefeiert, mit lustigen Spielen und Tänzen wurde Fasnet lebendig.

Spätestens als der Vöhrenbacher Narrenmarsch erklang, zwar nicht live aber von der CD der Symbadischen Senfoniker, gab es für die kunterbunt verkleidete Narrenschar kein Halten mehr. Während die Mädchen wie die Gardemädchen marschierten und winkten, liebten es meist die Jungs, als "Subloderehans" durchs Zimmer zu hüpfen. Als nette Geste überbrachte der kleine Narr Casimir Winker, auch als närrischen Gruß der Heimatgilde, für jedes Kindergartenkind ein diesjähriges Fasnetsabzeichen, worüber sich die Kinder freuten.

Auch an die kleinen daheimgebliebenen Narren wurde gedacht. Über die Kindergarten-App wurden einige Anregungen verschickt, wie man zu Hause Fasnet feiern kann.

Die derzeit betreuten Notkinder gestalteten eine kleine Tüte, welche die Erzieherinnen mit ein paar Fasnetsüberraschungen füllten. Diese konnten dann vor der Eingangstür des Kindergartens von den Kindern abgeholt werden, die gerade nicht betreut werden können.

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