Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Villingendorf Nicht ganz auf Leckeres verzichten

Von
Die Metzgerei Digeser in Villingendorf wurde geschlossen. Bürgermeister Marcus Türk verabschiedete sich mit einem Geschenk. Foto: Schmidt Foto: Schwarzwälder Bote

Villingendorf (ans). Der langjährige Betrieb der Metzgerei Digeser in Villingendorf wurde eingestellt. In die Gärtnerei Müller zieht ein Nagelstudio ein.

Nun ist es endgültig. Die Digesers schlossen in Villingendorf ihre Metzgerei (wir berichteten). Da sind Tränen geflossen, sagte Uwe Digeser, als Bürgermeister Marcus Türk ein Abschiedsgeschenk überreichte.

Ganz müssen die Villingendorfer auf die Leckereien aus der Metzgerei aber nicht verzichten. Der Verkaufsladen werde geschlossen, aber der Partyservice bleibe bestehen, versichern die Eheleute. Nur ein Metzger wechsle in einen Betrieb nach Zimmern, alle anderen Angestellten blieben dem Partyservice erhalten.

Einen Nachfolger für die Metzgerei zu finden, schlug bislang fehl. Türk hatte sofort nach Bekanntwerden der Schließung reagiert und die Suche im Umkreis aufgenommen. Um die Nahversorgung aufrecht zu halten, bot der Bürgermeister nicht nur die ehemaligen Metzgereiräume an, sondern auch die leerstehende Räumlichkeit der Gärtnerei Müller, die durch den Umzug aus der Hauptstraße in die Teufenstraße entstanden war. "Bei der Gärtnerei lief ich mit meiner Idee, eine Metzgereifiliale dort unterzubringen, offene Türen ein."

In der Folge kam es zu einigen Kontaktaufnahmen und auch zu mehreren Besichtigungen bei den Digesers. Als Hauptproblem nannten die Chefs der Metzgereien, dass ihnen das Verkaufspersonal fehlt, mit dem sie die Filiale in Villingendorf hätten betreiben können. Und dann kam noch Corona und machte Investitionsgedanken zunichte.

"Wenigstens haben wir nun einen Verkaufsautomaten in der Hauptstraße, der rund um die Uhr zur Verfügung steht", konstatierte Türk. Der Verkaufsraum in der ehemaligen Gärtnerei wurde inzwischen aufgeteilt. Eine Hälfte könne noch gemietet werden, in der anderen wird im kommenden Jahr ein Nagelstudio eingerichtet.

Artikel bewerten
0
loading

Top 5

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.