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Villingen-Schwenningen Wiha Panthers sind mächtig sauer

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Die Basketballer der Wiha Panthers vor der Sitzung des Technischen Ausschusses. Sie haben vorgesorgt und ihre Argumente auf Papier zusammengetragen. Foto: Eich

Villingen-Schwenningen - Die Basketballer der Schwenninger Wiha Panthers sind mächtig sauer – nicht nur, dass ihr sehnlicher Wunsch nach einem Parkettboden für die Deutenberghalle vom Technischen Ausschuss am Dienstag abgelehnt wurde, sie fühlen sich stiefmütterlich behandelt und sagen den Gemeinderäten mit Blick auf die Gemeinderatswahlen den Kampf an.

Glaubt man den Postings auf der Facebook-Seite der Sportler, so sitzt hauptsächlich die Enttäuschung darüber tief, dass niemand den Dialog zu ihnen suchte. "Leute (...), jetzt müssen wir Flagge zeigen! Die müssen wissen, dass wir die Wähler sind, die sie wählen oder auch nicht", fordern die Panthers auf, begleitend dazu gibt’s eine Liste der Entscheidungsträger des Ausschusses. "Jetzt heißt es kämpfen, Panthers, kämpfen!" Schließlich muss die Angelegenheit nun auch noch den Gemeinderat in VS passieren.

Für die Sportler bezeichnend: Die Einladungen an alle Fraktionen zum Meisterschaftsspiel am Wochenende – für einen Sportverein eine wichtige Sache, die in diesem Fall sogar siegreich endete – seien unbeantwortet geblieben, schildert Panthers-Vorsitzender Frank Singer. Keine Spur von OB Rupert Kubon oder einem anderen Vertreter der Stadt beim großen Spiel. Die einzige Rückmeldung sei von CDU-Stadträtin Renate Breuning gekommen, eine Entschuldigung, sie habe die Mail zu spät gelesen. "Normalerweise kann ich eine Antwort von einem OB erwarten, das zeigt, wie wir hier behandelt werden", meint Singer.

Angestachelt von der Diskussion um den Bodenbelag hätten sich Umlandgemeinden gemeldet und angeboten, überzusiedeln. Angebote, von denen man noch keinen Gebrauch machen wolle, die man aber im Hinterkopf behalte für den Tag X des Aufstiegs in die Pro A. "Anderen ist es was wert, hier werden wir mit Füßen getreten!"

Das Hauptargument für die Entscheidung war das angeblich höhere Verletzungsrisiko und die Ausrichtung auf den Schulsport – "fadenscheinig" in Singers Augen. Mit der Salinensporthalle in Bad Dürrheim und der Turnhalle der Wirtschaftsschule Villingen seien in der Region gleich zwei Hallen mit Parkettboden, in beiden Fällen sei man zufrieden. "Man hätte doch nur mal in Bad Dürrheim nachfragen müssen", so Singer, stattdessen habe man eine einseitige Sitzungsvorlage erstellt. Und in der Tat scheint zum Thema Parkett vs Linoleum nicht alles gesagt zu sein: Der Schwarzwälder Bote hakte bei der SSB Sport-System-Bau GmbH in Schwangau nach, die beide Böden anbietet, die Auskunft von dort: Parkettböden seien "nicht verletzungsintensiver, die haben ja auch den erforderlichen Kraftabbau, den man da haben will", viel eher sei das eine Stil- oder Geschmacksfrage. 

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