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Villingen-Schwenningen Werner Echle bleibt an der Spitze

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Das neu gewählte Vorstandsteam des Geschichts- und Heimatvereins Villingen (von links): die neuen Beiräte Clemens Joos und Edgar Tritschler, der Vorsitzende Werner Echle, der zweite Vorsitzende Andreas Flöß und Schatzmeister Hasko Froese. Foto: Zieglwalner Foto: Schwarzwälder-Bote

Unter lautem Beifall hat sich Werner Echle bereit erklärt, entgegen seines ursprünglichen Plans noch einmal zwei Jahre die Verantwortung an der Spitze des Geschichts- und Heimatvereins Villingen zu tragen. Denn ein Nachfolger ist derzeit nicht in Sicht.

VS-Villingen. Sowohl das Vorstandsteam als auch die Mitglieder zeigten sich bei der Hauptversammlung im Hotel Diegner erfreut, als der stellvertretende Vorsitzende Andreas Flöß die Entscheidung Echles bekannt gab. Dies sei aber definitiv seine letzte Amtszeit, also gelte es, bis in zwei Jahren nach einer neuen Führungskraft zu suchen. Und Echle hatte die Bedingung gestellt, dass sich die Aufgaben gerade mit Blick auf die zahlreichen Vorträge, Führungen und Reisen künftig auf mehr Schultern verteilen. Dies sei durch die Berufung von Edgar Tritschler, passionierter Forscher in Sachen Geschichte, und Kreisarchivar Clemens Joos in den Beirat gewährleistet, betonte Echle.

In den ersten beiden Jahren als Vorsitzender sei es ihm gelungen, seine Ziele gemeinsam mit den Vorstandskollegen umzusetzen: die Herausgabe des Jahreshefts auf dem bisherigen hohen Niveau, die Pflege des Kontakts zu Autoren und Referenten, die gute Zusammenarbeit mit dem Beirat und der Stadt, solide Finanzen und den Erhalt des attraktiven Angebots, nannte Echle die Eckpfeiler. Dass sich das Programm sehen lassen kann, bewies die Statistik. Drei Vorträge, acht Führungen, fünf Tages- und drei Mehrtages-Exkursionen gab es 2016. Zudem habe Flöß zum ersten Mal eine Betriebsbesichtigung organisiert, die künftig jedes Jahr auf dem Veranstaltungskalender steht. Die Organisation bedeute zwar viel Arbeit, "aber es macht auch Spaß, vor allem wenn diese Veranstaltungen so gut von Ihnen besucht sind wie derzeit", zog er Resumee. Und ging gleich kurz auf den in diesem Jahr ebenso gefüllten Terminkalender ein.

Froh sei der Geschichts- und Heimatverein, dass sich für das Stadtarchiv nun eine Lösung auf dem Mangin­Gelände abzeichnet und auch des Kreisarchiv wohl nach Villingen kommt. Einen endgültigen Schlussstrich zog Echle unter den heiß diskutierten symbolischen Aufbau des Niederen Tors. Nachdem sich zwar nur wenige Mitglieder an der Abstimmung im Internet beteiligt hätten, aber eine kleine Mehrheit dagegen votiert habe, sei das Thema für ihn und Flöß vom Tisch.

Die Aufgaben gehen dennoch nicht aus, wie auch Schatzmeister Hasko Froese im Kassenbericht aufzeigte. Durch Spenden sei eine Reserve für die Umsetzung von Projekten vorhanden. 2016 sei beispielsweise Geld für eine Fasnetkiste der Narrozunft und den Sockel für die Glocke der Bickenkapelle in der Bendiktinerkirche geflossen. Mit dem guten Plus sei der Verein für künftige Aufgaben gerüstet, wolle wieder eigene Ideen wie einen neuen Gedenkstein für den ermoderten Zwangsarbeiter Marian Lewicki umsetzen und andere Vorhaben in der Stadt fördern. Angesichts dieser tollen Zahlen bescheinigte ihm Prüfer Karlheinz Fischer eine einwandfreie Kassenführung. Einziger Wermutstropfen an diesem Abend: Die Zahl der Mitglieder könnte durchaus höher sein. Zwar sei es geglückt, sie stabil zu halten und jüngere Menschen zu gewinnen, betonte Echle. Doch der Altersdurchschnitt liege bei 69 Jahren. So forderten er und Froese die Besucher der Hauptversammlung auf, immer wieder Bekannte anzusprechen und gerade auch auf das attaktraktive Programm aufmerksam zu machen, das viele zu einem Beitritt motiviere.

Jeweils einstimmig gingen die Wahlen bei der Hauptversammlung des Geschichts- und Heimatvereins Villingen über die Bühne. Für weitere zwei Jahre bleiben der Vorsitzende Werner Echle und Schatzmeister Hasko Froese im Amt. Um wieder in den üblichen Turnus zu kommen, den zweiten Vorsitzenden in Jahren mit gerader Endzahl zu wählen, bestätigten die Mitglieder den zweiten Vorsitzenden Andreas Flöß für ein Jahr. Zwei Jahre machen die Kassenprüfer Rolf Wagner und Karlheinz Fischer weiter. Neu im Beirat sind Edgar Tritschler und Clemens Joos. Zudem sitzen Roland Brauner, Hans-Georg Enzenroß, Eberhard Härle, Elvira Hellebrand, Helmut Kury, Kurt Müller, Hermann Schuhbauer, Ute Schulze, Gunther Schwarz, Michael Tocha, Karl-Heinz Weißer, Claudia Wildi und Günther Rath im Beirat. Echle würdigte Gunnar Mecke mit einem Geschenk, der nach langjährigem Engagement aus dem Beirat ausgeschieden ist.

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