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Villingen-Schwenningen So funktioniert Kino trotz Corona

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Nach dem Sommer beginnt die Hauptsaison im Cinestar: Besucher können sich auf ein spannendes Programm freuen. Foto: Cinestar

Villingen-Schwenningen - Die Hygienebestimmungen rund um das Coronavirus bringen auch für Kinos Beschränkungen mit sich. Heiko Kimmich, Theaterleiter des Cinestar in Schwenningen, schildert die Situation.

Das Cine-star in Schwenninger hat seit dem 2. Juli wieder geöffnet. Doch wie ist Kino eigentlich unter Corona-Bedingungen? "Wir können immer noch nur ein Drittel der Plätze auslasten. Das ist wirtschaftlich schwierig und natürlich wurden deshalb bisher auch viele Filmstarts verschoben", erklärt Theaterleiter Heiko Kimmich.

Der Betreiber hofft sehr darauf, dass die Abstandsregelung alsbald verkürzt wird, "sonst wird es sehr schwierig, den Teufelskreis aus Auslastung und Filmangebot zu durchbrechen". Dennoch, betont Kimmich, bleibe er optimistisch.

Besucher akzeptieren die Hygienemaßnahmen

Solange müssen Gäste auch weiterhin bestimmte Hygienevorschriften beachten. Um den Mindestabstand einzuhalten, sei die Platzvergabe im Buchungssystem entsprechend angepasst worden. Außerdem starten die Vorstellungen zeitlich versetzt, das Foyer und die Sanitäranlagen wurden mit einem Abstands- und Wegeleitsystem versehen, erklärt der Theaterleiter weiter. Die Ticketkontrolle erfolgt kontaktlos und zusätzliche Desinfektionsspender sowie die Erhöhung der Reinigungsintervalle sorgen für eine engmaschige Desinfektion.

Die Saaltüren werden frühzeitig geöffnet und schließen automatisch. Eine gute Belüftung gewährleisten außerdem die in Kinos üblichen, sehr leistungsfähigen Lüftungs- und Klimatisierungssysteme, und selbstverständlich sei von allen Mitarbeitern und Gästen auf ihren Wegen durch das Kino eine Mund- und Nasenbedeckung zu tragen. Diesen können Gäste dann aber wieder am Platz abnehmen.

"Die Gäste haben großes Verständnis für die pandemiebedingten Vorkehrungen und befolgen diese konsequent. So können wir allen Besuchern ein angenehmes und absolut sicheres Kinoerlebnis bieten", ist Heiko Kimmich zufrieden.

Eine im Juni durchgeführte unabhängige Atemluftstudie des Hermann-Rietschel-Instituts (HRI) an der TU Berlin habe deutlich gemacht, wie sicher Kinos als Veranstaltungsorte aufgrund ihrer modernen Lüftungstechnik und der Tatsache, dass kaum gesprochen wird, sind. Das, so hofft Kimmich, sollte Besucher motivieren, ohne Sorgen auch weiterhin ins Kino zu gehen und die Vorstellungen zu besuchen. "Wenn dies allen Gästen bewusst wäre, würden sicherlich auch wieder mehr zu uns kommen", ist sich der Theaterleiter sicher.

Abwechslungsreiches Programm im Herbst

Für die Zukunft bleibt der Theaterleiter optimistisch: "Wir hoffen, dass es sukzessive aufwärts geht. Jetzt beginnt ja zum Ende des Sommers die Kinohauptsaison und auch wenn wir noch nicht wieder in vollem Umfang neue Filme zeigen, schaffen wir es auch jetzt schon, wieder ein abwechslungsreiches Programm aus Neustarts, Lieblingsfilmen, Family Entertainment und alternativem Content zusammenzustellen", erklärt der Theaterleiter.

Das Team rund um das Cinestar freue sich mit dem Film "Tenet" wieder den ersten internationalen Blockbuster am Start zu haben. Sehr gut sei bereits auch die Nachfrage nach der CineLady-Reihe in der kommenden Woche, wo der Film "After Truth" gezeigt wird. Dafür seien schon zwei Säle geöffnet worden, berichtet Kimmich.

Weitere Neustarts, auf die sich Besucher freuen können, sind die Filme "New Mutants" am 10. September, "Hello Again – Ein Tag für immer" am 17. September, "Ooops! 2 – Land in Sicht" am 24. September, sowie "Drachenreiter", "Jim Knopf und die Wilde 13" sowie "Wonder Woman 1984" am 1. Oktober.

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