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Villingen-Schwenningen Radler wieder auf Bahndamm

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Wegen Wasserlachen sowie Vereisung im Winter soll das Teilstück des Radweges am Ortsausgang von Marbach auf den Bahndamm verlegt werden. Foto: Ursula Kaletta Foto: Schwarzwälder-Bote

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VS-Marbach (kal). Die Verlegung eines Teils des Radweges, der von Bad Dürrheim nach Marbach führt, war Thema der jüngsten Ortschaftsratsitzung. Geplant ist, das letzte Stück vor dem Ortseingang wieder auf den darüber liegenden Bahndamm zu legen.Dort verlief der Radweg bereits vor Jahren. Wie Henning Schnakenburg vom Stadtbauamt erklärte, hatte der Weg damals verlegt werden müssen, da sich auf dem Areal einige Quellen befanden, die seit 2011 jedoch nicht mehr genutzt werden. Das Teilstück – ein Sandweg – das wieder auf den ehemaligen Bahndamm zurückgelegt werden soll, liefert immer wieder Grund zu Beschwerden von Radfahren und Spaziergängern, war von Ortsvorsteherin Diana Kern-Epple zu erfahren. Oft ist der Weg matschig, Hangwasser tritt oberflächlich aus und läuft breitflächig über den Weg, bei Frost ist er vereist und in diesem Zustand kaum benutzbar.

Der Bahndamm, so Henning Schnakenburg, biete dagegen einen hervorragenden, stabilen Untergrund. Geplant sei, ihn auf einer Breite von 2,50 Meter zu asphaltieren. Bei dieser Gelegenheit könne auch gleich das restliche Stück in Richtung Bad Dürrheim geteert werden.

Damit konnte sich das Gremium nicht so recht anfreunden. Joachim Neumann und Ernst Schaumann verwiesen auf die Radfahrer, die auf einem asphaltierten Weg noch schneller als sonst fahren würden und somit die Fußgänger gefährdeten. Sie schlugen vor, den Radweg über dem Bahndamm als Sandweg anzulegen, was auch die Kosten senke.

Ursula Simon meinte, es sei unsinnig, in einem künftigen Naturschutzgebiet einen asphaltierten Weg anzulegen, der dann wieder herausgerissen werden müsse. Rolf Effinger war der Ansicht, dass es mit dem Einbau einer Drainage auf dem jetzigen Sandweg andere und kostengünstigere Möglichkeiten gebe, und er erinnerte daran, dass damals für die Verlegung sehr viel Geld ausgegeben worden sei.

Geteilter Meinung wegen der Asphaltierung war Ortsvorsteherin Diana Kern-Epple. "Vom Charakter her", so meinte sie, passe der Sandweg besser in die Landschaft, doch anderseits sollte man es nicht ablehnen, da die Kosten in Höhe von 60 000 Euro je zur Hälfte von Kreis und Stadt übernommen werden.

Letztlich einigte sich das Gremium darauf, dass der Sachbearbeiter sich bei der Naturschutzbehörde erkundige, ob der Weg aus deren Sicht überhaupt asphaltiert werden darf. Das jetzige Teilstück könne eventuell erhalten bleiben, damit es von Spaziergängern benutzt werden kann, ebenso die dazugehörige Brücke. Der bisherige Weg soll noch so lange instand gesetzt werden, bis die Umlegung erfolgen wird.

 
 

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Cornelia Spitz

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