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Villingen-Schwenningen Noch ein letztes Küsschen für Iris Paulus

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Rietbürgermeister Peter Haas (links) und Generalfeldmarschall Dominik Schaaf von der Katzenmusik liefern sich ein Rede­duell, das schließlich zur Befreiung des Katers Miau aus dem Romäusturm führt. Foto: Schwarzwälder Bote

Am Sonntag erlebte die ­Katzenmusik einen ihrer historischen Momente. Nach zwölf Jahren aufopferungsvoller Hege und Pflege des Katers gab ­Katzenmotter Iris Paulus ihr Amt ab.

VS-Villingen. Das gesamte Jahr weilt der Kater im Romäusturm und wird von den Rietvögeln mit der Katzenmotter an der Spitze betreut. Motter Iris Paulus wollte jedoch nun wieder in ihrer alten Clique, den Rietvögel-Wiebern, mitspielen. Da kam der Vorschlag von Riet­bürgermeister Peter Haas im richtigen Moment. Lisa Langen­bacher sollte die ­sechste ­Katzenmotter in der 63-jährigen Geschichte werden.

Am Sonntag gegen 14.20 Uhr war es dann soweit. Tausende von Besuchern aus Nah und Fern waren ins Villinger Riet geeilt, um am Romäusturm beim Spektakel dabei zu sein. Angeführt von der ­Katzenmusik und der Stadtharmonie trafen die Rietvögel und die Katzen mitsamt ihren Gruppierungen vor dem Romäusturm ein. Die Rietbollizei schaute nach dem Rechten. Tausende von Besuchern skandierten lautstark "Miau, Miau, Miau, isern Kater wemmer hau. Traditionell war dies jedoch nicht so einfach, wie erhofft.

Oberbürgermeister Jürgen Roth, der in Eile war, gratulierte der Katzenmusik zu ihrem neuen Vereinsheim. Jetzt ist es euch möglich, wieder in eure Heimat ins Riet zurückzukehren", sagte der OB. Roth wünschte den Katzen eine tolle Fasnet und verabschiedete sich zum Großen Umzug in die Neckarstadt.

Generalfeldmarschall Dominik Schaaf hatte hierfür Verständnis, jedoch weniger für die Haltung des Riet­bürgermeisters Peter Haas. Denn dieser wollte den Kater anfänglich nicht freilassen. Nach einigen Wortwechseln war es jedoch soweit. Unter dem Jubel der Menge trat ein frisch herausgeputzter Kater ins Rampenlicht. Rasch hatte er noch ein Küsschen für seine bisherige Katzenmutter übrig.

Doch seine ganze Aufmerksamkeit galt seiner neuen Katzenmotter Lisa Langenbacher, die er mit verliebtem Blick umgehend in sein Herz schloss.

Ehrungen erhielten die Vorstandsmitglieder Raphael Quandt und Anja Koch von der Katzenmusik. Nach der Befreiung aus dem Romäusturm schwärmten der Kater und seine Katzenmutter aus, um bis Dienstagabend ausgiebig die Fasnet zu feiern. Erster offizieller Termin des neuen Katzenpaars war der Generalappell in der Neuen Tonhalle und danach das Aufstellen des Katerbrunnens in der Niederen Straße.

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