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Villingen-Schwenningen Neuer Kreistag hat nur noch 58 Mitglieder

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Foto: Kienzler Foto: Schwarzwälder Bote

Der neue Kreistag hat sich von 61 auf 58 Personen verkleinert, das Mehrheitsverhältnis auch hier verschoben. Die CDU verlor vier Sitze, die AfD hat zwei dazugewonnen und zieht in Fraktionsstärke in das Gremium ein. Die Deutsche Liga für Volk und Heimat ist nicht mehr vertreten.

Schwarzwald-Baar-Kreis. Landrat Sven Hinterseh, der Leiter der Kreiswahlgeschäftsstelle Wilfried Borho und seine Assistentin Lela Ilic-Djukic verkündete am Montag das vorläufige amtliche Wahlergebnis für den Kreistag. Am Wahlsonntag, 26. Mai, gaben von 166 595 Wahlberechtigten 88 902 Wähler ihre Stimme für den zehnten Kreistag ab. Die Wahlbeteiligung lag somit bei 53,6 Prozent, vor fünf Jahren war dies weniger, damals betrug diese 46,2 Prozent. "Ich bin zufrieden, dass wir eine Steigerung hatten" kommentierte Hinterseh diesen Wert.

Der neue Kreistag setzt sich aus 58 Mitgliedern zusammen, während das noch amtierende Gremium aus 61 Mandatsträgern besteht. 13 Frauen und 45 Männer nehmen künftig bei den Kreistagssitzungen Platz. Die Frauenquote liegt somit bei 22,41 Prozent. Auch hier konnte eine Steigerung verbucht werden, im jetzigen Gremium liegt die Quote noch bei 19,7 Prozent. Allerdings gab es bei den Wahlvorschlägen eine Frauenquote von 22,14 Prozent. Hinterseh: "Da ist noch viel Luft nach oben."

Das jüngste Mitglied im neuen Kreistag wird die Gütenbacher Bürgermeisterin Lisa Wolber mit 31 Jahren sein. Das älteste Ratsmitglied ist Karl-Henning Lichte mit 76 Jahren. In absoluten Zahlen hat der VS-Oberbürgermeister Jürgen Roth (CDU) mit 35 343 Stimmen die meisten auf sich vereint, wobei dies in dem komplizierten Wahlverfahren, in dem die Stimmen gewichtet werden eine relative Zahl ist, denn: Die Doppelstadt ist gleichzeitig der größte Wahlkreis. Auch der ehemalige Oberbürgermeister Rupert Kubon (SPD) wird wieder im Kreistag sitzen, genauso wie der scheidende Bad Dürrheimer Bürgermeister Walter Klumpp (FW). Der Landrat ist zudem überzeugt, dass der Kreistag mit einer "Bürgermeisterquote" von 24 Prozent eine der höchsten in Baden-Württemberg hat.

Für die neue Wahlperiode sieht der Landrat vor allem den ÖPNV als ein Hauptthemen. Eine Kostenschätzung könne im Moment noch nicht abgegeben werden, da man sich noch in der Detailplanung befinde. Auch der Breitbandausbau und Digitalisierung werden Themen sein.

Mehrere Kandidaten nicht mehr gewählt

Angetreten, aber nicht mehr gewählt wurden bei der CDU Andreas Braun, Barbara Fink, Bernd Hezel, Matthias Weisser, Klaus Martin, Mathias Schleicher und Christian Stark. Bei der SPD: Siglinde Arm, Siegfried Heinzmann, Sabine Heinzmann, Ilse Mehlhorn und Christian Muthmann; die FDP ist auf der Liste der nicht mehr gewählten mit Georg Wentz vertreten und die DLHV mit Jürgen Schützinger.

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