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Villingen-Schwenningen Neue Ausbildung in Donaueschingen

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Einen neuen, richtungsweisenden Ausbildungsgang wird es künftig bei den Kaufmännischen und Hauswirtschaftlichen Schulen (KHS) in Donaueschingen geben.

Schwarzwald-Baar-Kreis. Einstimmig sprach sich der Kreistag für die Einrichtung des Ausbildungsberufes "Mathematisch-Technischer Softwareentwickler (m/w) – Matse" zum Schuljahr 2019/20 aus. Damit wird dem Wunsch der IHK entsprochen, in Kooperation mit den Gewerblichen Schulen Donaueschingen diesen Ausbildungsberuf in der Region anzubieten. Mit der Möglichkeit der Internatsunterbringung kann die neue Schulart auch für weiter entfernt liegende Betriebe interessant werden. Der dreijährige anerkannte Ausbildungsberuf Matse wurde bereits 2007 eingeführt.

Die Ausbildungsinhalte verbinden die benötigten Grundlagen in Mathematik und Softwareprogrammierung. Hauptaufgabe ist die Konzeption, Realisierung und Wartung von Softwaresystemen auf der Basis mathematischer Modelle.

Die Fachleute programmieren Software, erstellen zum Beispiel Benutzerschnittstellen und richten Anwendungen, Datenbanken und Netzwerke ein. Der Mathematische-Technische Softwareentwickler ist ein attraktives Angebot als Alternative zum Studium für Abiturienten, Fachhochschüler und Studienabbrecher, heißt es aus der Verwaltung.

Gleichzeitig mit der Einrichtung des klassischen dreijährigen Ausbildungsberufes soll in Kooperation mit der Hochschule Furtwangen ein "Studium Plus"-Modell eingeführt werden. Dort können die Auszubildenden in vier bis fünf Jahren neben dem IHK-Beruf einen Informatik-Studienabschluss erwerben. Durch den engen Bezug von akademischer Qualifikation und Praxis können die Absolventen schnell und hochgradig produktiv für die Unternehmen tätig werden.

Die KHS Donaueschingen ist eine IT-Stützpunktschule und bietet alle informationstechnischen Angebote, die im Profil einer kaufmännischen Schule liegen, zum Beispiel Wirtschaftsinformatik. Dazu kommen die beiden überregionalen IT-Ausbildungsgänge "IT-Kaufleute" und "IT-Systemkaufleute" an der Berufsschule. Lehrkräfte der KHS waren an der Entwicklung der Lehrpläne für die IT-Berufe auf Bundesebene beteiligt und wirken aktuell an der laufenden Neufassung der Lehrpläne für Informatik und Wirtschaftsinformatik der beruflichen Gymnasien in Baden-Württemberg mit. Damit ist auch die Infrastruktur für die neue Schulart gegeben. Ein großes Unternehmen im Schwarzwald-Baar-Kreis schickt derzeit Auszubildende zum Matse nach Darmstadt. Andere Betriebe bilden den Beruf mangels Beschulungsmöglichkeit hier noch gar nicht aus.

Der IHK liegen bereits 23 bis 26 Absichtserklärungen von Unternehmen aus der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg für diese Ausbildung vor. Die IHK bezeichnet die neue Ausbildungsmöglichkeit zum Matse als "eine vorausschauende und zielgerichtete Ausbildung von Fachpersonal".

Und bei der Agentur für Arbeit geht man davon aus, dass die Absolventen des Ausbildungsberufes entsprechende Arbeitsplätze als Fachkräfte in der Region finden werden. Der Landkreis investiert derzeit in die IT-Infrastruktur seiner Kreisschulen.

Neben Breitbandanschluss und einer Grunderneuerung der Verkabelung wird die KHS auch mit flächendeckendem WLAN und mobilen Endgeräten ausgestattet. Stefan Löffler, der Leiter des Amtes für Schule und Bildung, hatte dazu eine brandneue Info für den Kreistag: Der Bund hat für das Lernfeld Industrie 4.0 in Donaueschingen Fördergelder von 250 000 Euro zugesagt. Damit werde die Einrichtung keine weiteren finanziellen Aufwendungen verursachen.

 

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Cornelia Spitz

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