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Villingen-Schwenningen Neckarpark: Treffen von Jugendlichen ufern aus

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Jugendliche sollen für Lärm und Müll verantwortlich sein. Foto: © DimaBerlin – stock.adobe.com

VS-Schwenningen - Der Neckarpark lädt mit seiner schönen Anlage eigentlich zum Entspannen und Verweilen ein. An diesem Wochenende wurden in dem Park hinterließen Besucher wiederholt Müll, abgebrochene Glasflaschen und jede Menge Ärger.

Erst im Juni wurde von der Kreisgärtnergruppe Villingen-Schwenningen - Rottweil - Tuttlingen wieder der Wechselflor im Schwenninger Neckarpark gepflanzt.

Auf rund 600 Quadratmetern sollten bald über 9000 Begonien, Dahlien, Rudbeckien, Tagetes, Zinnien und viele andere Blumen in bunter Pracht blühen und die Parkbesucher erfreuen. Zumindest tagsüber wirkt der Park idyllisch und schenkt vielen Menschen ein Bisschen Ruhe vom Alltag. Doch das ist nicht immer so.

Lärm stört die Anwohner

Denn der Neckarpark ist zu gleich ein Anziehungsort für feierlustige Jugendliche und junge Erwachsene. Immer wieder wird der Park zum Treffpunkt von Jugendgruppen. Besonders in Zeiten von Corona, wenn alle Clubs noch geschlossen bleiben müssen, zieht es junge Menschen nach draußen.

Das Resultat nach so einem Abend: Müll, Glasflaschen, aber auch die eine oder andere ausgedrückte Zigarette liegen auf dem Boden. Nicht zu vergessen ist der Lärm, der dadurch verursacht wird und besonders für Anwohner störend ist. Das klingt nicht nach einem idyllischen Ruheort.

Auch an diesem Wochenende wurden wieder Müll, Glas- und Plastikflaschen auf der Anlage zurückgelassen. Dass das im Sommer - wenn es die meisten Menschen in die Natur zieht - für viele nicht sonderlich schön ist, kann man sich denken. So haben sich vermehrt Besucher der Anlage darüber beschwert - nicht zu unrecht. Auch in sozialen Netzwerken im Internet wurde das Problem erneut thematisiert.

Stadt äußert sich dazu

Seitens der Stadt heißt es, das hochsommerliche Wetter habe am Wochenende selbst für diese Jahreszeit ungewöhnlich viele Besucher in den Neckarpark und auch in den angrenzenden Möglingspark gelockt.

Oxana Brunner, Pressesprecherin der Stadt Villingen-Schwenningen äußert sich dazu in einer E-Mail an unsere Zeitung: "Es ist anzunehmen, dass hierunter coronabedingt auch viele Menschen waren, die ihren Urlaub daheim verbringen. Durch diese Umstände ist eine extrem hohe Menge an Müll angefallen. Gefährlich hierbei war eine hohe Menge an Glas-, beziehungsweise Flaschenbruch." Sie fügt hinzu: "Zur Gefahrenabwehr und um eine Grundhygiene zu gewährleisten, mussten die TDVS zusätzliche Reinigungsschichten ansetzen." So seien sowohl am Samstag als auch am Sonntag jeweils zwei Mann für sechs Stunden im Neckarpark und im Möglingspark im Einsatz gewesen, um Sauberkeit und Sicherheit herzustellen. "Insgesamt sind somit an diesem Wochenende 24 zusätzliche Arbeitsstunden bei der Stadtreinigung alleine für diese beiden Grünanlagen angefallen", schreibt die Pressesprecherin.

Die Stadt appelliert an alle Besucher und Nutzer der Grünanlagen, sofern die Kapazitäten der vorhandenen Müllgefäße nicht ausreichen, ihren Müll mit nach Hause zu nehmen und dort fachgerecht zu entsorgen, damit auch nachfolgende Besucher den Aufenthalt in den Parkanlagen genießen können.

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