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Villingen-Schwenningen Nach 40 Jahren ist Schluss

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Manfred Hils war sagenhafte 40 Jahre lang Vorsitzender des Radsportvereins Schwenningen. Sein Nachfolger Thomas Pfister (rechts) und Schatzmeister Dirk Schuhbauer bedanken sich im Namen des Vereins. Foto: Heinig Foto: Schwarzwälder-Bote

VS-Schwenningen. Er war der dienstälteste Vereinsvorsitzende der Stadt. Nach genau 40 Jahren an der Spitze des Radsportvereins 1906 Schwenningen (RSpV) kandidierte Manfred Hils in der Mitgliederversammlung nun nicht mehr.

"Jetzt ist Zeit für Neues", sagte er. Auf ihn folgt Thomas Pfister. Seit seinem Vereinseintritt 1953 und in vier Jahrzehnten als Vorsitzender habe er viel erlebt und den Verein "immer gerne und ohne nennenswerte Meinungsverschiedenheiten geleitet", erzählte der Unternehmer und erinnerte an große Erfolge, die er miterleben durfte: Heinz Müller, Weltmeister im Straßenrennsport 1952 und Heinz Pfeiffer, Weltmeister im Kunstradfahren 1958 und 1959, die Rennfahrer Eddi Sauser, Nico Graf und Moritz Fußnegger, die als Deutsche Meister an Weltmeisterschaften teilnahmen, Peter Trumheller als Seniorenweltmeister und Peter Beier als Bronzemedaillengewinner bei den Paralympics.

Zum Nachfolger von Hils wurde einstimmig Thomas Pfister gewählt. Der 46-Jährige hat 20 Jahre lang zusammen mit dem amtierenden Schatzmeister Dirk Schuhbauer Radball gespielt und ist, seitdem Tochter Lea Einrad fährt und seine Frau Susanne die Pressearbeit erledigt, zum Verein zurückgekehrt. Im Vorstand wird neben Pfister Steffen Lehr von der Kunstradabteilung sitzen, der zum Nachfolger von Werner Beha gewählt wurde. Dirk Schuhbauer bleibt Kassierer und Werner Hils Protokollführer. Auch die Beisitzer bleiben dem Verein treu. Bei den Jahresberichten wurde deutlich, dass der RSpV erfolgreich funktioniert. Die Mitgliederzahl konnte bei 223 gehalten werden. In der von Rudi Graf geleiteten Rennsportabteilung sind 14 Lizenzfahrer registriert. Seit 1980 wird das Radrennen am Schillerhof um den Volvo-Preis veranstaltet, das bis heute jährlich rund 500 süddeutsche Spitzenfahrer anlockt.

Beim Interstuhlcup belegte das Schwenninger Team unter 46 Mannschaften den 15. Rang. Für die von Steffen Lehr, Gerda Pleij und Jugendleiter Robin Menius getragene Kunstradabteilung ist der Durchgang des Müller-Reisen-Cup in der Deutenberghalle alljährlicher Höhepunkt.

2016 wurde zudem das Einrad-Quartett Bianca Benz, Cheyenne Bader, Verena Nill und Simon Lehr württembergischer Schülermeister. Radball wird beim RSpV schon lange nicht mehr aktiv gespielt, dafür sind die beiden Schiedsrichter Thomas Henschel und Frank Fiedel das ganze Jahr unterwegs, Fiedel sogar bei etlichen Weltcup-Turnieren.

Fester Bestandteil des Vereinslebens ist der von Peter Beier geleitete Radtreff in Kooperation mit der AOK. Hier treffen sich Breitensportler zu Radwandertagen. Im vergangenen Jahr nahmen acht Fahrer sogar an einem 24-Stunden-Marathon in München teil.

 
 

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