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Villingen-Schwenningen Musikalische Reise führt entlang der Donau

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Ließen die Donau quasi rückwärts fließen mit einer Kreuzfahrt vom Schwarzen Meer bis zum Zusammenfluss: Die Musiker der Tannheimer Kapelle. Foto: Zimmermann Foto: Schwarzwälder Bote

Die Musikkapelle Tannheim bot bei ihrem Herbstkonzert zusammen mit der Musikkapelle Mundelfingen und dem Schülerorchester Brigachtal/Tannheim/Pfaffenweiler den zahlreichen Zuhörern in der Turn- und Festhalle einen abwechslungsreichen und ansprechenden musikalischen Abend.

VS-Tannheim. Den Konzertabend eröffnete das Schülerorchester Brigachta/-Tannheim/Pfaffenweiler unter der Leitung von Christiane Wiegant und machte mit "March Along", dem Farmhouse-Rock von Jacob de Haan und dem Mary-Poppins-Song "Supercalifragilisticexpialidocius" auf sich aufmerksam.

Die Musikkapelle Mundelfingen unter der Leitung von Jürgen Penl wurde allen Stücken gerecht und erhielt für seine Interpretationen verdienten Beifall. Dazu gehörten mit "Olympic Spirit" die Eröffnungsfanfare der Spiele in Seoul 1988, das musikalische Historiengemälde "The Legend oft the Maracaibo" von José Alberto Pina aus dem Spanischen Erbfolgekrieg, Auszüge aus "The Phantom of the Opera" von Andrew Lloyd Webber, ein Querschnitt aus den Alben der amerikanischen Rock-Band "Toto in Concert" mit Wiedererkennungswert und der Kaiserin-Sissi-Marsch. Bei der abschließenden Polka "Von Freund zu Freund" von Viera Blech ging das Publikum klatschend mit.

Die Musikkapelle Tannheim mit Dirigent Manuel Schwörer ließ musikalisch die Donau quasi rückwärts fließen mit einer Kreuzfahrt vom Schwarzen Meer bis zum Zusammenfluss von Brigach und Breg in Donaueschingen. Unterschiedliche Musikstile führten durch die Räume des Schlosses Castel Pelesch in Rumänien, melancholisch- dramatisch war der Rakoczy-Marsch, das Freiheitslied und inoffizielle Hymne der Ungarn, bei "An der schönen blauen Donau" schlüpfte die Musikkapelle Tannheim gekonnt in die Rolle der Wiener Philharmoniker.

Ein Rundflug zu den "Schmelzenden Riesen", den Alpengletschern, endete wie in einem Klagelied der Gletscher über den Klimawandel. Schwere Kost für Blasmusiker, die gut verdaulich und flüssig herübergebracht wurde. Der offizielle Marsch des Schwarzwald-Baar-Kreises "Im Quellenland" und ein kurzer prägnanter Tschardasch beendeten die musikalische Donaureise von der Mündung bis zum Ursprung.

Die anschließende Gelegenheit zum gemütlichen Beisammensein im hinteren Teil der Turn- und Festhalle wurde gerne angenommen.

Ihre Redaktion vor Ort Villingen

Cornelia Spitz

Fax: 07721 9187-60

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